Nein, wir haben nicht beschlossen, Ländereien zu erwerben. Allgemein ist der Hausbau für Ausländer hier wohl nicht ohne; während ihres Urlaubs in Botswana las meine Schwiegermutter den Erlebnisbericht einer verbitterten Deutschen, die hier anscheinend von sämtlichen Behörden und Handwerkern über den Tisch gezogen wurde (allerdings wohl auch etwas blauäugig an diese Unternehmung herangegangen war).
Wenn man aber Motswana ist, gestaltet sich das Unternehmen Grundbesitz ganz anders. Unser Gärtner Sam eröffnete mir am vergangenen Montagmorgen, dass er es in den nächsten Jahren angehen wird. Er hat nämlich ein Grundstück von der Regierung bekommen, drei Jahre, nachdem er sich darauf beworben hat. Sam ist darüber sehr glücklich: Er sagte mir, er würde langsam alt werden, wäre aber jetzt noch in der Lage, das Grundstück zu erschließen und selbst zu bauen. Na super, jetzt fühlte ich mich auch alt. Sam ist übrigens 42.
Wir hatten schon einmal gehört, dass Botswana kostenlose Grundstücke an seine Bürger vergibt. Diese müssen sich dafür bewerben und bekommen dann ein Stückchen Land zugewiesen. Sam steht wohl bereits seit 12 Jahren auf einer Warteliste für die Grundstücksvergabe in und um Gaborone. Vor drei Jahren hat er einen weiteren Antrag gestellt und in diesem alle möglichen Dörfer genannt, in denen er sich ein Leben vorstellen könnte. Und in einem dieser Dörfer, unweit von Mahalapye, hat er nun ein Grundstück zugewiesen bekommen. Es ist ungefähr 35x40 m groß - früher waren die Grundstücke, die die Regierung vergab, wohl um einiges größer, aber das hat sich in den letzten Jahren geändert. Sam sagt, das läge an der hohen Nachfrage, aber Philip und mir war auch schon einmal erzählt worden, dass viele Botswaner größere Grundstücke nicht wirklich nutzen, weil sie zum Leben doch nur kleine Hütten bauen, und dass daher inzwischen keine größeren Grundstücke mehr vergeben werden würden.
Was passiert nun? Sam überlegt, über Ostern zu seinem Grundstück zu fahren. Als erstes möchte er die darauf wachsenden Büsche entfernen und es dann einzäunen. Im Laufe der nächsten Monate will er außerdem eine Art Schuppen bauen, in dem man anfangs auch mal übernachten kann. Und dann soll nach und nach ein Häuschen gebaut werden. Zaun und Schuppen sind das Minimum, das ein von der Regierung vergebenes Grundstück aufweisen muss; spätestens nach drei Jahren müssen sie installiert sein. Sonst nimmt die Regierung dem Besitzer das Grundstück wieder weg und vergibt es anderweitig.
Ansonsten ist das Grundstück aber tatsächlich ein Geschenk, das dem Beschenkten komplett gehört. Ich fragte ungläubig nach, ob Sam wirklich keinerlei Geld dafür zahlen müsse. Er sagte mir, für ein Grundstück in Gaborone müsse man eventuell 20, 30 Pula pro Monat zahlen (was dann wohl auch mehr als ein symbolischer Betrag zu sehen ist - es handelt sich um ca. 1,80-2,60 €). Aber für ein Grundstück auf einem der Dörfer des Landes würden keinerlei Gebühren anfallen. Stromleitungen gibt es in Sams Dorf, außerdem eine Wasserpumpe.
Ich versuchte, mich online über das Landvergabesystem in Botswana schlau zu machen. Wenn man aus Deutschland kommt, erscheint es einem doch recht kurios, dass die Batswana Grundstücke vom Staat geschenkt bekommen! Ich fand eine Kolumne von 2014 aus der botswanischen Zeitung "The Patriot on Sunday", die mir quasi direkt darauf antwortete: "Land allocation is no favour". Der Autor des Artikels beschreibt den Besitz von Land als elementares Menschenrecht, das in der Verantwortung des Staates liegt. Gleichzeitig beklagt er, dass in Botswana einiges schief laufen würde: Es könne gut und gern 20 Jahre dauern, bis man ein Stück Land in Gaborone bekäme. Das Prinzip der Landvergabe wäre schwer zu verstehen und den Bürgern des Landes würden ihre Grundrechte nirgends wirklich vermittelt - eigentlich müsste die Schule die botswanischen Kindern zu mündigen Bürgern erziehen, aber das würde nicht passieren. Auch mir hat meine Google Recherche das Prinzip der Landvergabe nicht wirklich nähergebracht. Es wird anscheinend zwischen "State Land" und "Tribal Land" unterschieden, je nach Bewerbung muss sich an unterschiedliche Stellen gewandt werden. Grundvoraussetzungen für die Bewerbungen sind ein botswanischer Personalausweis ("Omang") und dass der Bewerber mindestens 18 ist. Nach welchem Prinzip Land vergeben wird, scheint undurchsichtig zu sein, es hängt wohl doch öfters vom Wohlwollen der vergebenden Behörde ab ...
Aber wie dem auch sei, Sam hat sein Stück Land bekommen. Wir sind gespannt, was er in der nächsten Zeit daraus macht!
Freitag, 23. März 2018
Sonntag, 18. März 2018
Aflateen, oder: Money, money, money
Nächsten Dienstag ist schon mein siebter "Aflateen"-Unterricht in diesem Jahr. Nach dem Auswahlverfahren im Januar konnten wir, die wir die Gespräche geführt hatten, uns doch schneller auf die neuen Kandidaten für das diesjährige "Leadership-Programm" festlegen, als ich es erwartet hatte. Die Jugendlichen / jungen Erwachsenen, die beim Baylor-Klinikum wegen HIV in Behandlung sind, waren eh gesetzt - schließlich finanziert Baylor das Programm mit. Als nächstes wählten wir die Kandidaten aus, bei denen wir Potential sahen und gleichzeitig die Notwendigkeit einer Förderung. Ein Mädchen, das ich interviewt hatte, ging zum Beispiel seit zwei Jahren nicht mehr zur Schule, hatte aber auch keinen Job. Die Familie war ganz zufrieden, dass sie sich im Haushalt nützlich machte und die kleineren Brüder versorgte, aber das reichte ihr nicht, und so verkaufte sie jeden Morgen selbstgeschmierte Sandwiches vor Bürogebäuden. Sie will gerne Köchin werden und irgendwann ein eigenes Restaurant / einen eigenen Catering-Service leiten. Für Leute wie sie ist das Programm wie gemacht - sie erhält bei uns hoffentlich Impulse, die ihr helfen werden, ihren Weg zu gehen.
Nicht jeder der Kandidaten hatte bereits Ansätze für eine Geschäftsidee, aber wir wählten auch diejenigen aus, die ohne das Programm vermutlich nur weiter zu Hause sitzen würden. Wohnten die Bewerber jedoch weiter weg und hatten sich noch keine Gedanken gemacht, wie sie die Teilnahme am Unterricht logistisch meistern würden, sagten wir ihnen ab. Genau wie denjenigen, die wortgewandt und zielstrebig waren und gerade auf ihren Studienbeginn warteten. Eigentlich wären sie die Kandidaten, die man in einem "Leadership-Programm" am ehesten vermuten würde, aber auf der anderen Seite werden sie ihren Weg vermutlich auch ohne unsere Hilfe gehen. Außerdem wäre die Gruppe enorm heterogen geworden, wenn wir diese Kandidaten mit den Baylor-Patienten gemischt hätte, die meistens aus den ärmeren und auch ungebildeteren Schichten kommen, früh die Schule abgebrochen haben und eigentlich schon jetzt kaum eine Perspektive für sich sehen.
Am Dienstag der ersten Februarwoche startete das "Leadership-Programm" für die 37 neuen Schüler. Montags ist kein Unterricht, und so begann die Hälfte der Schüler gleich bei mir in Aflateen, während die andere Hälfte im IT-Unterricht einen Einstufungstest machte. Nach der Pause wurde getauscht. Am Vortag hatte mich noch der Programmleiter informiert, dass eigentlich jedes Unterrichtsfach mit einem vorgegeben Einstufungstest begänne, nur für mein Fach sei dieser momentan unauffindbar. Ich bereitete also den Dienstag ganz normal vor, was auch gut war, denn der Test war und blieb verschwunden.
Mittlerweile hatten wir schon sechs Unterrichtseinheiten. Die Schüler, die in der ersten Stunde noch ganz ehrfürchtig, aufmerksam und brav zuhörten, zücken inzwischen wieder ihre Handys, wenn sie glauben, dass ich es nicht merke. Eine Neuerung ist, dass dieses Jahr vor jedem Unterrichtstag gebetet wird - während der Orientierungstage (die ich wegen unseres Kurzurlaubs in Kapstadt verpasst hatte) hatte wohl eine religiöse Schülerin darum gebeten und nun betet immer ein anderer Schüler vor dem Unterricht. Gebetet wird fast immer in Setswana. Vorletzte Woche hat eine Schülerin auch mal ein Lied angestimmt, in das alle einfielen. Auch wenn ich kein Wort verstand, war das auch für mich bewegend.
Mit etwas Druck konnte ich Thato, der den parallel laufenden IT-Unterricht macht, überzeugen, dass wir unsere Pause gleichzeitig machen sollten - ich fange schließlich mit denen an, die nach der Pause bei ihm sind und umgekehrt. Überdies scheinen mir die Pausenzeiten besser eingehalten zu werden, wenn sie einheitlich sind.
Nach ein paar Einführungsstunden ("Who am I?", "Knowing my rights", "Can and able - our different abilities") sind wir seit der vierten Stunde bei einem Thema angelangt, das langsam zum Kern des Unterrichts vorstößt: Geld. Vor zwei Wochen versuchten wir herauszufinden, wie wichtig Geld ist. In Gruppenarbeit sollten die Schüler je drei Dinge definieren, die für sie wichtiger und unwichtiger wären. Die lustigste Diskussion kam auf, als eine Gruppe Sex als unwichtiger als Geld definierte. Mehrere Schüler widersprachen, insbesondere mit Blick auf den Fortpflanzungsaspekt. Als ein Mädchen wutentbrannt rief, dass Sex fürs Überleben der Menschheit nicht nötig sei, schließlich wäre die heilige Jungfrau Maria auch ohne Geschlechtsverkehr schwanger geworden, griff ich schließlich ein und wies darauf hin, dass Maria ja nun aber doch seit mehr als 2000 Jahren das einzige bekannte Beispiel für jungfräuliche Geburt sei. Ein Glück, dass niemand an künstliche Befruchtung dachte, sonst wäre die Diskussion noch weiter ausgeufert.
Letzte Woche ging es um das Thema Geld sparen. Nachdem einige Schüler des letzten Kurses in ihren Abschlusspräsentationen verkündet hatten, ihr Aha-Erlebnis wäre die Erkenntnis gewesen, dass man mehr Geld für größere Ausgaben hätte, wenn man regelmäßig etwas zurücklegen würde, habe ich den Fokus auf die Aufstellung eines Sparplans gelegt, bevor wir nächste Woche mit "verantwortungsvollem Geldausgeben" fortfahren. Bei den Geldthemen ist mir die Aufmerksamkeit meiner Schüler sicher. Was sie aber mindestens genauso interessiert, sind die Gruppenfotos, die ich nach der allerersten Stunde von ihnen gemacht habe. Eigentlich habe ich sie für mich aufgenommen, sie auf Pappe geklebt und nach und nach die Namen zu den Gesichtern aufgeschrieben, in der Hoffnung, sie so irgendwann zu lernen. Wie auch letztes Jahr gibt es einige englische Namen, die ich mir gut merken kann: Precious, Queen und Primrose sind kein Problem und auch Sarah, Emmanuel und Allen hatte ich schnell im Kopf. Schwieriger ist es bei Boitumelo, Obakeng und Kgomotso - und mein deutscher Akzent macht es nicht besser. Die Schüler finden die Fotos allerdings viel interessanter als meine Versuche, ihre Namen zu lernen. Vor zwei Wochen sprach mich der erste an und bat um einen Abzug der Fotos. Ich sagte ihm, dass ich ja jedem einen Abzug mitbringen müsste, wenn ich ihm einen mitbrächte. Er widersprach, das wäre nicht nötig, ein Bild für ihn würde völlig reichen. Letzte Woche erkundigte ich mich dann, ob ich als Ostergeschenk für alle ein Foto ihres Kurses abziehen lassen soll - riesige Begeisterung. Manchmal kommen mir die Schüler doch jünger vor, als sie ihren Jahren und auch Erfahrungen nach sind. Mal schauen, was sie am Dienstag zum Thema Geldausgeben zu berichten haben.
Nicht jeder der Kandidaten hatte bereits Ansätze für eine Geschäftsidee, aber wir wählten auch diejenigen aus, die ohne das Programm vermutlich nur weiter zu Hause sitzen würden. Wohnten die Bewerber jedoch weiter weg und hatten sich noch keine Gedanken gemacht, wie sie die Teilnahme am Unterricht logistisch meistern würden, sagten wir ihnen ab. Genau wie denjenigen, die wortgewandt und zielstrebig waren und gerade auf ihren Studienbeginn warteten. Eigentlich wären sie die Kandidaten, die man in einem "Leadership-Programm" am ehesten vermuten würde, aber auf der anderen Seite werden sie ihren Weg vermutlich auch ohne unsere Hilfe gehen. Außerdem wäre die Gruppe enorm heterogen geworden, wenn wir diese Kandidaten mit den Baylor-Patienten gemischt hätte, die meistens aus den ärmeren und auch ungebildeteren Schichten kommen, früh die Schule abgebrochen haben und eigentlich schon jetzt kaum eine Perspektive für sich sehen.
Am Dienstag der ersten Februarwoche startete das "Leadership-Programm" für die 37 neuen Schüler. Montags ist kein Unterricht, und so begann die Hälfte der Schüler gleich bei mir in Aflateen, während die andere Hälfte im IT-Unterricht einen Einstufungstest machte. Nach der Pause wurde getauscht. Am Vortag hatte mich noch der Programmleiter informiert, dass eigentlich jedes Unterrichtsfach mit einem vorgegeben Einstufungstest begänne, nur für mein Fach sei dieser momentan unauffindbar. Ich bereitete also den Dienstag ganz normal vor, was auch gut war, denn der Test war und blieb verschwunden.
Mittlerweile hatten wir schon sechs Unterrichtseinheiten. Die Schüler, die in der ersten Stunde noch ganz ehrfürchtig, aufmerksam und brav zuhörten, zücken inzwischen wieder ihre Handys, wenn sie glauben, dass ich es nicht merke. Eine Neuerung ist, dass dieses Jahr vor jedem Unterrichtstag gebetet wird - während der Orientierungstage (die ich wegen unseres Kurzurlaubs in Kapstadt verpasst hatte) hatte wohl eine religiöse Schülerin darum gebeten und nun betet immer ein anderer Schüler vor dem Unterricht. Gebetet wird fast immer in Setswana. Vorletzte Woche hat eine Schülerin auch mal ein Lied angestimmt, in das alle einfielen. Auch wenn ich kein Wort verstand, war das auch für mich bewegend.
Mit etwas Druck konnte ich Thato, der den parallel laufenden IT-Unterricht macht, überzeugen, dass wir unsere Pause gleichzeitig machen sollten - ich fange schließlich mit denen an, die nach der Pause bei ihm sind und umgekehrt. Überdies scheinen mir die Pausenzeiten besser eingehalten zu werden, wenn sie einheitlich sind.
Nach ein paar Einführungsstunden ("Who am I?", "Knowing my rights", "Can and able - our different abilities") sind wir seit der vierten Stunde bei einem Thema angelangt, das langsam zum Kern des Unterrichts vorstößt: Geld. Vor zwei Wochen versuchten wir herauszufinden, wie wichtig Geld ist. In Gruppenarbeit sollten die Schüler je drei Dinge definieren, die für sie wichtiger und unwichtiger wären. Die lustigste Diskussion kam auf, als eine Gruppe Sex als unwichtiger als Geld definierte. Mehrere Schüler widersprachen, insbesondere mit Blick auf den Fortpflanzungsaspekt. Als ein Mädchen wutentbrannt rief, dass Sex fürs Überleben der Menschheit nicht nötig sei, schließlich wäre die heilige Jungfrau Maria auch ohne Geschlechtsverkehr schwanger geworden, griff ich schließlich ein und wies darauf hin, dass Maria ja nun aber doch seit mehr als 2000 Jahren das einzige bekannte Beispiel für jungfräuliche Geburt sei. Ein Glück, dass niemand an künstliche Befruchtung dachte, sonst wäre die Diskussion noch weiter ausgeufert.
Letzte Woche ging es um das Thema Geld sparen. Nachdem einige Schüler des letzten Kurses in ihren Abschlusspräsentationen verkündet hatten, ihr Aha-Erlebnis wäre die Erkenntnis gewesen, dass man mehr Geld für größere Ausgaben hätte, wenn man regelmäßig etwas zurücklegen würde, habe ich den Fokus auf die Aufstellung eines Sparplans gelegt, bevor wir nächste Woche mit "verantwortungsvollem Geldausgeben" fortfahren. Bei den Geldthemen ist mir die Aufmerksamkeit meiner Schüler sicher. Was sie aber mindestens genauso interessiert, sind die Gruppenfotos, die ich nach der allerersten Stunde von ihnen gemacht habe. Eigentlich habe ich sie für mich aufgenommen, sie auf Pappe geklebt und nach und nach die Namen zu den Gesichtern aufgeschrieben, in der Hoffnung, sie so irgendwann zu lernen. Wie auch letztes Jahr gibt es einige englische Namen, die ich mir gut merken kann: Precious, Queen und Primrose sind kein Problem und auch Sarah, Emmanuel und Allen hatte ich schnell im Kopf. Schwieriger ist es bei Boitumelo, Obakeng und Kgomotso - und mein deutscher Akzent macht es nicht besser. Die Schüler finden die Fotos allerdings viel interessanter als meine Versuche, ihre Namen zu lernen. Vor zwei Wochen sprach mich der erste an und bat um einen Abzug der Fotos. Ich sagte ihm, dass ich ja jedem einen Abzug mitbringen müsste, wenn ich ihm einen mitbrächte. Er widersprach, das wäre nicht nötig, ein Bild für ihn würde völlig reichen. Letzte Woche erkundigte ich mich dann, ob ich als Ostergeschenk für alle ein Foto ihres Kurses abziehen lassen soll - riesige Begeisterung. Manchmal kommen mir die Schüler doch jünger vor, als sie ihren Jahren und auch Erfahrungen nach sind. Mal schauen, was sie am Dienstag zum Thema Geldausgeben zu berichten haben.
Dienstag, 13. März 2018
Zweijähriges
Es ist kaum zu glauben: Nun bin ich schon zwei Jahre hier in Gaborone (hatte ich nicht gerade erst über mein einjähriges Jubiläum geschrieben?). Da kann ich wohl nicht mehr sagen, dass ich hier noch ein Frischling bin.
Hat mich die Zeit verändert? Bestimmt. Veränderungen an sich selbst entdeckt man ja eher seltener - daher müssten eigentlich andere diese Frage beantworten. Wie ich das sehe: Ich bin sicherlich noch einmal aufmerksamer für interkulturelle Begebenheiten geworden, verstehe besser, was mir jemand sagen will, wenn er/sie eigentlich nichts sagt (indirekte Kommunikation ist nicht nur in Asien wichtig, auch hier sind wir Deutschen eigentlich per se viel zu direkt, siehe auch "How are you?"). Im Job habe ich viel gelernt, mit Höhen und Tiefen, Führung und Finanzen, Projektmanagement und Aufbau von Partnerbeziehungen - hat mich das auch verändert? Ich glaube, dass ich mich weiterhin im Spiegel anschauen kann und mich wiedererkenne, mich nicht allzu sehr verbogen habe. Eine eher unerwartete Veränderung: Mein deutsches Sprachgefühl ist vielleicht noch einmal ein wenig feiner geworden (diesem Blog und Wallis häufig streng-präzisem Lektorat sei Dank!).
Habe ich denn umgekehrt Gaborone oder SADC verändert? Das wäre wohl etwas groß gedacht. Schade eigentlich. Dass es mit einer Veränderung der Autofahrer durch uns hier bisher nicht geklappt hat, habe ich ja kürzlich schon geschrieben. Ich würde gerne sagen, dass ich durch mein Handeln zumindest einigen botswanischen Mitarbeiter/innen im Büro ein Vorbild gewesen bin. Doch da sollte ich wohl eher vorsichtig sein: Mir wird zwar effizientes Handeln bescheinigt, doch vielleicht gibt es hier auch einfach interkulturelle Grenzen, sprich ein gewisses gegenseitiges Unverständnis über den (nicht-)Einsatz im Job. Mit dem von mir geleiteten Projekt haben wir bisher unsere Ziele weitgehend erreicht - und damit haben wir dann eben doch etwas bewirkt. Und, worüber ich mich besonders freue: Einer meiner "assoziierten Mitarbeiter" (gibt es das? Nicht direkte Führung durch mich, aber Teil des Teams), der schon seit 2013 im Projekt mitarbeitet, hat mir bereits mehrfach bescheinigt, dass die Stimmung im Team derzeit so gut sei wie er sie noch nie zuvor erlebt hat.
Auch abseits des Jobs haben wir uns recht gut eingelebt. Walli muss sich quasi schon Termine blocken, um noch Zeit zum Lesen zu finden (ihr Belletristik-Blog Romanregal.de erhält aber weiterhin regelmäßig Updates!) - und gerade im letzten Jahr konnten wir Botswana, Namibia und kleine Teile Südafrikas ein wenig erkunden. Diese Wochenendausflüge bis hin zu längeren Urlauben waren teils wirklich fantastisch; an die oft langen Autofahrten haben wir uns schon fast gewöhnt (11,5 Std. nach Windhoek? Geht doch an einem Tag.).
Unsere Freundschaften hier gestalten sich anders als wir es aus Deutschland kennen, einige waren auch für uns unerwartet. Wer hätte zu Beginn unserer Zeit in Gaborone schon gedacht, dass ich hier mittlerweile mehrfach mit meinem knapp 20 Jahre älteren Chef campen gehen würde (ok, zu Beginn unserer Zeit hier war es auch noch ein anderer Chef)? Wir haben jedenfalls bereits viele Ideen für weitere Ausflüge im Kopf - und mit unserem Dachzelt werden diese hoffentlich auch finanzier- und realisierbar (während ich diesen Blogeintrag schreibe stellt Walli bereits die nächste Route zusammen).
Zwei Jahre ist es also her, dass ich in Gaborone angekommen bin, und es ist viel passiert - sowohl hier wie auch in Deutschland. Es fühlt sich manchmal an, als ob ich schon viel länger in Botswana wäre. Auch hier habe ich gerade unter der Woche so etwas wie einen "Alltag" - er erscheint mir häufig wenig spektakulär und wenig erzählenswert. Erst in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, stellen wir gelegentlich fest, dass manches, was wir hier mittlerweile als "normal" empfinden, vielleicht doch erzählenswert ist. Und dann ist mein erster Gedanke natürlich, wie daraus ein Blogeintrag werden kann... Bis zum nächsten Eintrag also!
Hat mich die Zeit verändert? Bestimmt. Veränderungen an sich selbst entdeckt man ja eher seltener - daher müssten eigentlich andere diese Frage beantworten. Wie ich das sehe: Ich bin sicherlich noch einmal aufmerksamer für interkulturelle Begebenheiten geworden, verstehe besser, was mir jemand sagen will, wenn er/sie eigentlich nichts sagt (indirekte Kommunikation ist nicht nur in Asien wichtig, auch hier sind wir Deutschen eigentlich per se viel zu direkt, siehe auch "How are you?"). Im Job habe ich viel gelernt, mit Höhen und Tiefen, Führung und Finanzen, Projektmanagement und Aufbau von Partnerbeziehungen - hat mich das auch verändert? Ich glaube, dass ich mich weiterhin im Spiegel anschauen kann und mich wiedererkenne, mich nicht allzu sehr verbogen habe. Eine eher unerwartete Veränderung: Mein deutsches Sprachgefühl ist vielleicht noch einmal ein wenig feiner geworden (diesem Blog und Wallis häufig streng-präzisem Lektorat sei Dank!).
Habe ich denn umgekehrt Gaborone oder SADC verändert? Das wäre wohl etwas groß gedacht. Schade eigentlich. Dass es mit einer Veränderung der Autofahrer durch uns hier bisher nicht geklappt hat, habe ich ja kürzlich schon geschrieben. Ich würde gerne sagen, dass ich durch mein Handeln zumindest einigen botswanischen Mitarbeiter/innen im Büro ein Vorbild gewesen bin. Doch da sollte ich wohl eher vorsichtig sein: Mir wird zwar effizientes Handeln bescheinigt, doch vielleicht gibt es hier auch einfach interkulturelle Grenzen, sprich ein gewisses gegenseitiges Unverständnis über den (nicht-)Einsatz im Job. Mit dem von mir geleiteten Projekt haben wir bisher unsere Ziele weitgehend erreicht - und damit haben wir dann eben doch etwas bewirkt. Und, worüber ich mich besonders freue: Einer meiner "assoziierten Mitarbeiter" (gibt es das? Nicht direkte Führung durch mich, aber Teil des Teams), der schon seit 2013 im Projekt mitarbeitet, hat mir bereits mehrfach bescheinigt, dass die Stimmung im Team derzeit so gut sei wie er sie noch nie zuvor erlebt hat.
Auch abseits des Jobs haben wir uns recht gut eingelebt. Walli muss sich quasi schon Termine blocken, um noch Zeit zum Lesen zu finden (ihr Belletristik-Blog Romanregal.de erhält aber weiterhin regelmäßig Updates!) - und gerade im letzten Jahr konnten wir Botswana, Namibia und kleine Teile Südafrikas ein wenig erkunden. Diese Wochenendausflüge bis hin zu längeren Urlauben waren teils wirklich fantastisch; an die oft langen Autofahrten haben wir uns schon fast gewöhnt (11,5 Std. nach Windhoek? Geht doch an einem Tag.).
Unsere Freundschaften hier gestalten sich anders als wir es aus Deutschland kennen, einige waren auch für uns unerwartet. Wer hätte zu Beginn unserer Zeit in Gaborone schon gedacht, dass ich hier mittlerweile mehrfach mit meinem knapp 20 Jahre älteren Chef campen gehen würde (ok, zu Beginn unserer Zeit hier war es auch noch ein anderer Chef)? Wir haben jedenfalls bereits viele Ideen für weitere Ausflüge im Kopf - und mit unserem Dachzelt werden diese hoffentlich auch finanzier- und realisierbar (während ich diesen Blogeintrag schreibe stellt Walli bereits die nächste Route zusammen).
Zwei Jahre ist es also her, dass ich in Gaborone angekommen bin, und es ist viel passiert - sowohl hier wie auch in Deutschland. Es fühlt sich manchmal an, als ob ich schon viel länger in Botswana wäre. Auch hier habe ich gerade unter der Woche so etwas wie einen "Alltag" - er erscheint mir häufig wenig spektakulär und wenig erzählenswert. Erst in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, stellen wir gelegentlich fest, dass manches, was wir hier mittlerweile als "normal" empfinden, vielleicht doch erzählenswert ist. Und dann ist mein erster Gedanke natürlich, wie daraus ein Blogeintrag werden kann... Bis zum nächsten Eintrag also!
Freitag, 2. März 2018
On parle français
Seit Oktober besuche ich einen Französischkurs. Zugegebenermaßen nicht das naheliegendste Hobby im südlichen Afrika, aber hier in Gaborone regelt ja ab und an auch einfach das Angebot die Nachfrage - und das Angebot gibt es immerhin! In Form der Alliance Française, meines Wissens nach dem einzigen Kulturinstitut überhaupt in Gaborone.
Angebot hin oder her, von alleine wäre ich vermutlich dennoch nicht auf die Idee gekommen, hier einen Französischkurs zu besuchen. Da sehr viele Batswana vorzüglich Englisch sprechen, aber in der Regel keinerlei Französisch, bietet sich das auch einfach nicht an. Aber dann rief mich im letzten August ein Bekannter an, der offenbar schon seit zwei Jahren mit der Alliançe Française in Verhandlungen stand und nun endlich die Chance sah, einen Vormittags stattfindenden Französischkurs ins Leben zu rufen - wenn er denn noch vier Mitstreiter fände. Was sollte ich dazu sagen - außer zu? Ich war Nummer zwei. Mein Bekannter hat zwei kleine Kinder (daher kann er nur einen Vormittagskurs wahrnehmen) und kannte über diese noch eine bolivianische Mutter, die sich ebenfalls breitschlagen ließ. Ich akquirierte noch meine Freundin Ruth. Und so waren wir eine sehr bunte Mischung: Thomas, der vor ein paar Jahren mal ein Dreivierteljahr intensiv Französisch gelernt hat, ich mit inzwischen doch ziemlich lange zurückliegendem Französisch-LK und einem auf deutsch stattfindenden Auslandssemester an der Université de Dijon, Luz, die nach eigenen Angaben schon fünf erfolglose Anläufe, die Sprache zu lernen, hinter sich hat, und Ruth, die Französisch in der Schule hatte und es vor ein paar Jahren nochmal aufgefrischt hat, als ihre eigenen Kinder sich damit rumgeplagt haben. Wir waren uns im Niveau zwar nicht komplett ähnlich, hatten aber alle gewisse, eingestaubte Vorkenntnisse. Bis auf die Fünfte im Bunde, die uns die Alliance Française organisierte: Fe, eine Amerikanerin, eine absolute Französisch-Beginnerin, die fürchtet, dass ihr Mann in nicht allzuferner Zukunft ins französischsprachige Westafrika versetzt wird.
Ich verpasste gleich die erste Stunde und saß stattdessen längere Zeit auf einem botswanischen Polizeirevier - kein guter Start, aber auch kein schlechtes Omen. Der Kurs begann ganz vielversprechend. Unsere erste Französischlehrerin Amina war Französin, kam geradewegs von einer französischen Uni und hatte nur rudimentäre Englischkenntnisse. Aber ansonsten redete sie sehr gern, das Ganze war mehr eine Art Konversationskurs, was ich gar nicht schlecht fand. Jeder erzählte, so gut er konnte und irgendwie konnten wir uns alle einigermaßen verständlich machen. Bei Fe ging es natürlich nicht ganz so gut, aber wir halfen zusammen und sie beklagte sich nicht.
Anfang Dezember nahm unser Kurs dann eine unerwartete Wendung: Von einem auf den anderen Mittwoch war unsere Lehrerin nicht mehr da. Sie hatte es in Gaborone nicht mehr ausgehalten und war nach Frankreich zurückgekehrt - kaum vorstellbar angesichts ihres immer so sonnig erscheinenden Gemüts. Seitdem wechseln sich zwei Batswana mit unserem Unterricht ab: Monique, die auch beim Bildungsministerium arbeitet, und Thebo, die in Frankreich studiert hat und deren französischer Lebensgefährte in Lyon lebt. Beide sprechen sehr gut Französisch, gehen aber meist mehr oder weniger streng nach Buch vor. Und das Buch langweilt uns - außer Fe vielleicht. Zwei Stunden lang übten wir die Zahlen bis 100 bis zum Erbrechen. Ich gebe zu, dass ich mich auch nicht mehr an jede sprachliche Feinheit erinnern konnte, aber inzwischen könnte Philip mich nachts aufwecken und ich könnte ihm im Halbschlaf sagen, dass 99 quatre-vingt-dix-neuf heißt. Was ich allerdings eventuell vor dem Kurs sogar auch hingekriegt hätte.
Aber trotzdem macht mir der Französischkurs Spaß. Es ist nett, meine Mitstreiter einmal die Woche zu treffen, wir tauschen uns über alles Mögliche aus und dadurch, dass die neuen Lehrerinnen beide Batswana sind, hat das ganze inzwischen auch noch eine landeskundliche Komponente. Thebo zum Beispiel ging einmal dazwischen, als wir MAPs (MitAusreisende Partner, die wir ja alle sind) uns während der Pause darüber ausließen, dass es für uns schwierig bis unmöglich wäre, in Botswana eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen. Sie stellte klar, dass sie in Frankreich auch nicht arbeiten darf und auch nur alle paar Monate überhaupt zu ihrem französischen Freund fliegen kann. Tja, da ist wohl was dran. Woanders ist es auch nicht anders - stimmt ja.
Und so fällt mein Französischkurs wohl vor allem in die Kategorie "Völkerverständigung". Ich habe ihn liebgewonnen, auch wenn ich wohl keinen Folgekurs besuchen werde.
Angebot hin oder her, von alleine wäre ich vermutlich dennoch nicht auf die Idee gekommen, hier einen Französischkurs zu besuchen. Da sehr viele Batswana vorzüglich Englisch sprechen, aber in der Regel keinerlei Französisch, bietet sich das auch einfach nicht an. Aber dann rief mich im letzten August ein Bekannter an, der offenbar schon seit zwei Jahren mit der Alliançe Française in Verhandlungen stand und nun endlich die Chance sah, einen Vormittags stattfindenden Französischkurs ins Leben zu rufen - wenn er denn noch vier Mitstreiter fände. Was sollte ich dazu sagen - außer zu? Ich war Nummer zwei. Mein Bekannter hat zwei kleine Kinder (daher kann er nur einen Vormittagskurs wahrnehmen) und kannte über diese noch eine bolivianische Mutter, die sich ebenfalls breitschlagen ließ. Ich akquirierte noch meine Freundin Ruth. Und so waren wir eine sehr bunte Mischung: Thomas, der vor ein paar Jahren mal ein Dreivierteljahr intensiv Französisch gelernt hat, ich mit inzwischen doch ziemlich lange zurückliegendem Französisch-LK und einem auf deutsch stattfindenden Auslandssemester an der Université de Dijon, Luz, die nach eigenen Angaben schon fünf erfolglose Anläufe, die Sprache zu lernen, hinter sich hat, und Ruth, die Französisch in der Schule hatte und es vor ein paar Jahren nochmal aufgefrischt hat, als ihre eigenen Kinder sich damit rumgeplagt haben. Wir waren uns im Niveau zwar nicht komplett ähnlich, hatten aber alle gewisse, eingestaubte Vorkenntnisse. Bis auf die Fünfte im Bunde, die uns die Alliance Française organisierte: Fe, eine Amerikanerin, eine absolute Französisch-Beginnerin, die fürchtet, dass ihr Mann in nicht allzuferner Zukunft ins französischsprachige Westafrika versetzt wird.
Ich verpasste gleich die erste Stunde und saß stattdessen längere Zeit auf einem botswanischen Polizeirevier - kein guter Start, aber auch kein schlechtes Omen. Der Kurs begann ganz vielversprechend. Unsere erste Französischlehrerin Amina war Französin, kam geradewegs von einer französischen Uni und hatte nur rudimentäre Englischkenntnisse. Aber ansonsten redete sie sehr gern, das Ganze war mehr eine Art Konversationskurs, was ich gar nicht schlecht fand. Jeder erzählte, so gut er konnte und irgendwie konnten wir uns alle einigermaßen verständlich machen. Bei Fe ging es natürlich nicht ganz so gut, aber wir halfen zusammen und sie beklagte sich nicht.
Anfang Dezember nahm unser Kurs dann eine unerwartete Wendung: Von einem auf den anderen Mittwoch war unsere Lehrerin nicht mehr da. Sie hatte es in Gaborone nicht mehr ausgehalten und war nach Frankreich zurückgekehrt - kaum vorstellbar angesichts ihres immer so sonnig erscheinenden Gemüts. Seitdem wechseln sich zwei Batswana mit unserem Unterricht ab: Monique, die auch beim Bildungsministerium arbeitet, und Thebo, die in Frankreich studiert hat und deren französischer Lebensgefährte in Lyon lebt. Beide sprechen sehr gut Französisch, gehen aber meist mehr oder weniger streng nach Buch vor. Und das Buch langweilt uns - außer Fe vielleicht. Zwei Stunden lang übten wir die Zahlen bis 100 bis zum Erbrechen. Ich gebe zu, dass ich mich auch nicht mehr an jede sprachliche Feinheit erinnern konnte, aber inzwischen könnte Philip mich nachts aufwecken und ich könnte ihm im Halbschlaf sagen, dass 99 quatre-vingt-dix-neuf heißt. Was ich allerdings eventuell vor dem Kurs sogar auch hingekriegt hätte.
Aber trotzdem macht mir der Französischkurs Spaß. Es ist nett, meine Mitstreiter einmal die Woche zu treffen, wir tauschen uns über alles Mögliche aus und dadurch, dass die neuen Lehrerinnen beide Batswana sind, hat das ganze inzwischen auch noch eine landeskundliche Komponente. Thebo zum Beispiel ging einmal dazwischen, als wir MAPs (MitAusreisende Partner, die wir ja alle sind) uns während der Pause darüber ausließen, dass es für uns schwierig bis unmöglich wäre, in Botswana eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen. Sie stellte klar, dass sie in Frankreich auch nicht arbeiten darf und auch nur alle paar Monate überhaupt zu ihrem französischen Freund fliegen kann. Tja, da ist wohl was dran. Woanders ist es auch nicht anders - stimmt ja.
Und so fällt mein Französischkurs wohl vor allem in die Kategorie "Völkerverständigung". Ich habe ihn liebgewonnen, auch wenn ich wohl keinen Folgekurs besuchen werde.
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