Die Fastenzeit ist fast vorbei! Die reguläre vor Ostern natürlich schon länger. Normalerweise halte ich es immer durch, währenddessen gänzlich auf Süßigkeiten zu verzichten. Dieses Jahr nicht - die ersten Wochen liefen noch wie immer, aber kurz vor dem Umzug / Auszug aus unserer Wohnung habe ich dann kapituliert. Man muss auch seine Grenzen kennen ...
Als ich dann ein paar Tage vor seiner Abreise nachrechnete, wie lange Philip und ich genau getrennt wären, war ich verblüfft: 40 Tage! Das ist die Dauer der Fastenzeit. Ich habe also quasi Philip gefastet - da verzichte ich doch viel lieber auf Schokolade... Aber diese Trennung mussten wir nun aushalten. Und weil wir fast jeden Tag telefonieren konnten, ging das - aber nur so gerade.
Wie übersteht man so eine Fastenzeit? With a little help ... und die hatte ich, von allen Seiten. Vor allem täglich von den Kollegen und meiner Chefin, die mir mein Leben im Büro so leicht wie möglich gemacht haben. Ich hatte mehr Wäschewasch- und Fernseher-Angebote, als ich nutzen konnte, mir wurde Frühstück mitgebracht, unser Container wurde übers Internet mitverfolgt und wenn ich mal nicht gut drauf war, gestresst, unsicher, sonstwas, wurde auch das aufgefangen. Wenn meine Kollegen nicht so großartig wären, wären die fünfeinhalb Wochen wesentlich zäher geworden.
Meine Freundinnen sind auch großartig. Ich habe fast alle nochmal treffen können und wie es plötzlich - außerhalb der Buchmesse! - möglich ist, vielbeschäftigte Menschen aus Karlsruhe, Baden-Baden, Hamburg und Wiesbaden zum selben Zeitpunkt in einem Frankfurter Café zu versammeln, hat mich erstaunt und begeistert. Ich bekam Familienanschluss, war nochmal im Palmengarten, bei einer Lesung, mehrmals im Kino, Abendessen etc. und hatte kein einziges einsames Wochenende in Frankfurt. Im Gegenteil, ich hab's noch nicht mal geschafft, in die MIRÓ-Ausstellung in der Schirn zu gehen und aus Zeitmangel bereits einen Wellness- und einen Kinogutschein weiterverschenkt. Freizeitstress - nur größtenteils ohne Stress.
Und dann meine Familie. Ich spar mir hier die Details, das ist ja keine Oscar-Rede ... Aber ich bin ganz dankbar und gerührt, wie alle Anteil genommen und sich auf ihre eigene Art um mich gekümmert haben.
Durch das alles habe ich diese Fastenzeit so gut wie möglich überstanden. Sie dauerte übrigens quasi eine Magnolienblüte lang. Hinter dem Büro steht ein Magnolienbaum, der bei Philips Abreise ganz langsam anfing, die ein oder andere Blüte zu öffnen ... jetzt sind die meisten Blüten verblüht und abgefallen. Time to say goodbye.
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Mittwoch, 20. April 2016
Mittwoch, 6. April 2016
Und was wirst Du da machen?
Nachdem meine Wohnsituation ja jetzt geklärt ist (an dieser Stelle liebe Grüße aus dem Büro), komme ich zu der zweiten Frage, die mir dieser Tage oft gestellt wird: Die Frage nach meiner beruflichen Zukunft in Botswana. Ich stehe ihr tatsächlich relativ entspannt gegenüber - oder vielleicht habe ich im Moment auch einfach andere Sorgen. Meinen jetzigen Job habe ich nach mehr als acht Jahren gekündigt und werde hier bis einschließlich 21.04. arbeiten - abends steige ich dann ins Flugzeug. Von hier aus auszuloten, wo ich mich in Botswana bewerben könnte und dies zu tun, erscheint mir schlicht unmöglich. Obwohl ich theoretisch sicher Firmen googeln und erste Mails hinschreiben könnte. Mache ich aber nicht. Ich habe einen anderen Plan: Hier nun alles so gut es geht zuende bringen. Ins Flugzeug steigen. Philip wiedersehen! Einmal Luft holen, mich umschauen, und irgendwie Fuß fassen, was Orientierung / Haus / einkaufen / leben in Botswana angeht. Auspacken. Und dann schau ich mal, wie und wo das mit der Arbeit klappen könnte.
Die Chancen, ein Künstlermanagement zu finden, bei dem ich als Veranstaltungsmanagerin anfangen kann, dürften fröhlich gen null gehen. Auch meinen Einstieg ins botswanische Verlagswesen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich muss mich also mal sortieren und ausloten, was gebraucht werden könnte, was ich bieten kann und was ich gerne machen möchte. Und hoffen, dass das zusammengeht. Und dass ich eine Beschäftigung finde, die mich auf irgendeine Art und Weise weiterbringt. Ehrlich gesagt bin ich selbst gespannt, was das werden wird. Mein Lebenslauf erscheint relativ stringent, jetzt kommt der erste richtige Bruch, sogar eine Lücke - wobei ich natürlich hoffe, dass die nicht zu groß wird. Aber hey, vielleicht ist es auch mal Zeit für einen Bruch und die Chance auf was Neues. Ich bin kein risikofreudiger Typ - und da ich mir keine Sorge um ein Dach über dem Kopf machen muss, ist mein Risiko hier natürlich auch überschaubar. Aber ich wage jetzt mal was ganz anderes. Einen Auslandsaufenthalt in Afrika hätte ich ohne Philip nie in Erwägung gezogen, inzwischen erscheint mir völlig natürlich, das mal auszuprobieren - auch wenn ich mit meinem Job hier in Frankfurt doch sehr verwachsen bin über die Jahre. Um passenderweise mit den Worten eines Kabarettisten zu schließen, den ich sehr schätze: "Natürlich kann ich dabei auf die Fresse fliegen. Na und? Schrammen sind sexy. Angstschweiß nie."
Die Chancen, ein Künstlermanagement zu finden, bei dem ich als Veranstaltungsmanagerin anfangen kann, dürften fröhlich gen null gehen. Auch meinen Einstieg ins botswanische Verlagswesen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich muss mich also mal sortieren und ausloten, was gebraucht werden könnte, was ich bieten kann und was ich gerne machen möchte. Und hoffen, dass das zusammengeht. Und dass ich eine Beschäftigung finde, die mich auf irgendeine Art und Weise weiterbringt. Ehrlich gesagt bin ich selbst gespannt, was das werden wird. Mein Lebenslauf erscheint relativ stringent, jetzt kommt der erste richtige Bruch, sogar eine Lücke - wobei ich natürlich hoffe, dass die nicht zu groß wird. Aber hey, vielleicht ist es auch mal Zeit für einen Bruch und die Chance auf was Neues. Ich bin kein risikofreudiger Typ - und da ich mir keine Sorge um ein Dach über dem Kopf machen muss, ist mein Risiko hier natürlich auch überschaubar. Aber ich wage jetzt mal was ganz anderes. Einen Auslandsaufenthalt in Afrika hätte ich ohne Philip nie in Erwägung gezogen, inzwischen erscheint mir völlig natürlich, das mal auszuprobieren - auch wenn ich mit meinem Job hier in Frankfurt doch sehr verwachsen bin über die Jahre. Um passenderweise mit den Worten eines Kabarettisten zu schließen, den ich sehr schätze: "Natürlich kann ich dabei auf die Fresse fliegen. Na und? Schrammen sind sexy. Angstschweiß nie."
Dienstag, 29. März 2016
Wo steckt eigentlich unser Container?
Nun ist es schon mehr als zwei Wochen her, dass unser Container in Frankfurt beladen wurde und abfuhr. Und als er dann mal weg war und wir mit dem Putzen der Wohnung fertig waren, da fiel uns auf, dass wir ja gar nicht genau wussten, wie genau unser Container nach Afrika kommen würde (ok, per Schiff, klar, und sonst?). Wir hatten gar nicht mehr gefragt, was die nächste Station des Containers sein würde.
Was ich übrigens die von uns beauftragte Spedition Schenker auch nie gefragt habe, ist wann denn der Container in Gaborone ungefähr ankommen soll. Die anderen Speditionen sprachen immer von 6-8 Wochen, so ging ich davon aus, dass das auch bei unserer Spedition so sein würde. Wobei Schenker ja zur Deutschen Bahn gehört - Pünktlichkeit lässt sich da ja ohnehin nicht voraussetzen (sorry, konnte ich mir nicht verkneifen).
Ein paar Tage nach der Verladung kam die (dicke) Rechnung der Spedition. Und damit einhergehend auch die Information, dass unser Container in Bremerhaven auf die Maersk Lavras verladen werden soll. Google macht's möglich: Ich fand recht schnell heraus, dass dieses Schiff noch gar nicht in Bremerhaven war: Zunächst fuhr es in Rotterdam und in England vorbei, dann, vor einer knappen Woche, meldete die Website, über die man Containerschiffe nachverfolgen kann: Vor Anker in Bremerhaven. Nächster Stopp war Algeciras, bei Gibraltar. Dort gab's für die Crew offenbar zwei Tage Osterlandgang, seit gestern Nachmittag ist das Schiff wieder unterwegs. Nächster Stopp: Kapstadt!
Während ich diese Zeilen schreibe, pflügt das Schiff durch den Atlantik, ungefähr auf Höhe von Gran Canaria. In Kapstadt soll "unser" Schiff nun am 9.4. gegen Abend ankommen. Wie lange der Container dann wohl noch nach Gaborone braucht? - Ich rechne nicht mit unter zwei Wochen.
Letztlich hoffe ich derzeit, dass der Container möglichst lange braucht, bis er Gaborone erreicht - denn ich muss erst mal noch sämtliche Genehmigungen hier beantragen, u.a. diejenige, die mich zur einmaligen zollfreien Einfuhr von Waren berechtigt. Und bis ich diese Genehmigung habe, kann es noch dauern (dazu ein anderes Mal).
Eigentlich bleibt nur noch diese Frage: Wer wird wohl zuerst in Gaborone sein, der Container oder Walli?
Was ich übrigens die von uns beauftragte Spedition Schenker auch nie gefragt habe, ist wann denn der Container in Gaborone ungefähr ankommen soll. Die anderen Speditionen sprachen immer von 6-8 Wochen, so ging ich davon aus, dass das auch bei unserer Spedition so sein würde. Wobei Schenker ja zur Deutschen Bahn gehört - Pünktlichkeit lässt sich da ja ohnehin nicht voraussetzen (sorry, konnte ich mir nicht verkneifen).
Ein paar Tage nach der Verladung kam die (dicke) Rechnung der Spedition. Und damit einhergehend auch die Information, dass unser Container in Bremerhaven auf die Maersk Lavras verladen werden soll. Google macht's möglich: Ich fand recht schnell heraus, dass dieses Schiff noch gar nicht in Bremerhaven war: Zunächst fuhr es in Rotterdam und in England vorbei, dann, vor einer knappen Woche, meldete die Website, über die man Containerschiffe nachverfolgen kann: Vor Anker in Bremerhaven. Nächster Stopp war Algeciras, bei Gibraltar. Dort gab's für die Crew offenbar zwei Tage Osterlandgang, seit gestern Nachmittag ist das Schiff wieder unterwegs. Nächster Stopp: Kapstadt!
Während ich diese Zeilen schreibe, pflügt das Schiff durch den Atlantik, ungefähr auf Höhe von Gran Canaria. In Kapstadt soll "unser" Schiff nun am 9.4. gegen Abend ankommen. Wie lange der Container dann wohl noch nach Gaborone braucht? - Ich rechne nicht mit unter zwei Wochen.
Letztlich hoffe ich derzeit, dass der Container möglichst lange braucht, bis er Gaborone erreicht - denn ich muss erst mal noch sämtliche Genehmigungen hier beantragen, u.a. diejenige, die mich zur einmaligen zollfreien Einfuhr von Waren berechtigt. Und bis ich diese Genehmigung habe, kann es noch dauern (dazu ein anderes Mal).
Eigentlich bleibt nur noch diese Frage: Wer wird wohl zuerst in Gaborone sein, der Container oder Walli?
Freitag, 25. März 2016
Wo wohnt Walli?
... und wo wohnst DU jetzt? Diese Frage wird mir momentan von Freunden und Verwandten oft gestellt. Nur auf der Arbeit fragt keiner, denn da wissen es von der Putzfrau bis zur Chefin alle: Ich wohne im Büro! Aber keine Sorge, ich habe nicht einfach eine Liege neben meinem Schreibtisch aufgestellt. Wir haben zusätzlich zu den beiden Büro-Einheiten, die unsere Partneragentur und wir mit insgesamt sechs Räumen (+ Küche und Bad) nutzen, noch eine Wohnung im selben Haus. Das Wohnzimmer ist der Raum, in dem wir Besprechungen abhalten und uns zum Mittagessen treffen, ein weiterer Raum wird gelegentlich als zusätzliches Büro genutzt, dann gibt es noch eine kleine Küche mit Wasserkocher, Kaffeemaschine, Kühlschrank, Mikrowelle und zwei Herdplatten, ein Bad - und ein Gästezimmer. Das ist möbliert mit Bett, Nachttisch, Sideboard, Kleiderstange und zwei Sitzwürfeln. Und da wohne ich jetzt.
Ein bisschen fühlt es sich an wie zu Studentenwohnheims-Zeiten: Ich wohne möbliert und teile mir das Bad mit anderen (nämlich den Kollegen / Besprechungsgästen, die die Toilette nutzen), dafür wird das auch von der Putzfrau sauber gehalten. Ein bisschen fühlt es sich auch seltsam an - wer schafft es sonst vom Bett ins Büro in maximal fünf Sekunden? (Ich verzichte trotzdem darauf, mich in Hausschuhen an den Schreibtisch zu setzen.) Und alle Gags sollten inzwischen auch gemacht sein: "Wo ist denn meine Jacke? Ach, die hängt noch zu Hause ..."
Die Kollegen hatten zum Einzug ein "Do not disturb"-Schild für die Türklinke gemalt und auch sonst meinen Einzug kommentiert:
Ich habe drei Wäschewasch-Angebote (und meine Schmutzwäsche trotzdem jetzt an Ostern nach Hause mitgenommen - DANKE, Mama!). Eine Kollegin hat mich zum Abendessen eingeladen, sie schrieb mir eine reizende Nachricht: "Obdachlose ohne festen Wohnsitz nehmen wir schon deshalb gerne auf, weil wir so unser soziales Gewissen aufpolieren". Dieses Angebot konnte ich natürlich nicht ablehnen (auf das Thema "fester Wohnsitz" werde ich in den nächsten Tagen nochmal zurückkommen ...) und wurde von ihren Kindern mit Begrüßungsschildern willkommen geheißen:
Man kümmert sich also um mich - sehr lieb und mit einer ordentlichen Portion Humor. Und ich bin sehr zufrieden mit den im Januar getroffenen Entscheidungen: Dass ich nicht alleine in unserer eingerichteten Wohnung geblieben bin und den Umzug dann alleine über die Bühne bringen musste - und dass ich nicht alleine in der leeren Wohnung geblieben bin, der Gedanke war mir auch immer sehr trostlos erschienen.
Ein bisschen fühlt es sich an wie zu Studentenwohnheims-Zeiten: Ich wohne möbliert und teile mir das Bad mit anderen (nämlich den Kollegen / Besprechungsgästen, die die Toilette nutzen), dafür wird das auch von der Putzfrau sauber gehalten. Ein bisschen fühlt es sich auch seltsam an - wer schafft es sonst vom Bett ins Büro in maximal fünf Sekunden? (Ich verzichte trotzdem darauf, mich in Hausschuhen an den Schreibtisch zu setzen.) Und alle Gags sollten inzwischen auch gemacht sein: "Wo ist denn meine Jacke? Ach, die hängt noch zu Hause ..."
Die Kollegen hatten zum Einzug ein "Do not disturb"-Schild für die Türklinke gemalt und auch sonst meinen Einzug kommentiert:
Ich habe drei Wäschewasch-Angebote (und meine Schmutzwäsche trotzdem jetzt an Ostern nach Hause mitgenommen - DANKE, Mama!). Eine Kollegin hat mich zum Abendessen eingeladen, sie schrieb mir eine reizende Nachricht: "Obdachlose ohne festen Wohnsitz nehmen wir schon deshalb gerne auf, weil wir so unser soziales Gewissen aufpolieren". Dieses Angebot konnte ich natürlich nicht ablehnen (auf das Thema "fester Wohnsitz" werde ich in den nächsten Tagen nochmal zurückkommen ...) und wurde von ihren Kindern mit Begrüßungsschildern willkommen geheißen:
Man kümmert sich also um mich - sehr lieb und mit einer ordentlichen Portion Humor. Und ich bin sehr zufrieden mit den im Januar getroffenen Entscheidungen: Dass ich nicht alleine in unserer eingerichteten Wohnung geblieben bin und den Umzug dann alleine über die Bühne bringen musste - und dass ich nicht alleine in der leeren Wohnung geblieben bin, der Gedanke war mir auch immer sehr trostlos erschienen.
Sonntag, 13. März 2016
Ausreise, die erste
Zwei Blogeinträge an einem Tag? Heute schon, denn heute ist der 13.03. Es ist 22:25 Uhr - der Lufthansa-Flug nach Johannesburg ist gerade mit einer knappen halben Stunde Verspätung losgeflogen. Philip ist ausgereist.
Das beiden Köfferchen sind übrigens nur sein Handgepäck.
Ich fasse kurz zusammen: Mann in der Luft, Container sonstwo, ich im Büro. Na dann gute Nacht ...
Das beiden Köfferchen sind übrigens nur sein Handgepäck.
Ich fasse kurz zusammen: Mann in der Luft, Container sonstwo, ich im Büro. Na dann gute Nacht ...
Container ahoi!
Am vergangenen Donnerstag war es dann soweit: Um 8:15 Uhr, eine dreiviertel Stunde früher als verabredet, klingelte es und die Möbelpacker von Schenker standen vor der Tür. Sie entschuldigten sich für die Verspätung ... Zu viert gingen sie schnell ans Werk, jeder vergnügte sich in einem Raum, weswegen wir uns schließlich ins Bad zurückzogen. Es war schon ganz gut, nicht selbst einpacken zu müssen (fast alle von uns angefragten Speditionen wollten das übernehmen, ist wohl einfacher mit dem Zoll) - denn so brauchten wir nicht über jeden Handgriff nachdenken. Nichtsdestotrotz hatten wir uns vorab auch nicht gelangweilt: Wir versuchten in den letzten Tagen, noch etwas Ordnung ins Chaos zu bringen, gleiche Sachen zu gleichen Sachen zu legen, etc. Allein die Packliste für die Versicherung zu erstellen hat fast drei Abende in Anspruch genommen. Dass wir dafür die Kulis nicht gezählt haben, war schon fast ein Wunder (und immerhin nehmen wir jetzt nur die 100 mit, die noch funktionieren). Den eigenen Hausrat mal auf Neuwertbasis zu schätzen, ist übrigens auch eine interessante Übung. Wir sind ganz schön reich (na ja, Gebrauch nicht mitgerechnet). Aber zurück zum Umzug: Innerhalb von zwei Stunden erkannten wir die Wohnung nicht wieder. Um 15 Uhr verabschiedeten sich die Umzugsleute (noch nicht ganz fertig) und wir putzten den Rest des Tages. Aber Zeit für ein Foto unseres Wohnzimmers am ersten Nachmittag musste sein:
Am nächsten Morgen ging es um 8:30 Uhr wieder los: Die restlichen Dinge wurden eingepackt (d.h. im Zweifelsfall mit Knisterfolie umwickelt), selbst die Fahrräder bekamen eine Verpackung. Eigentlich waren die Umzugsleute mittags bereits fertig mit dem Einpacken, und so begannen sie schon einmal, Kisten und Möbel aus der Wohnung zu schaffen: in den Raum vor dem Aufzug, zwischen Aufzug und Haustüre, und in den Flur vor den Kellern. Auf die Weise konnten wir schon weiter in der Wohnung putzen. Der Container verspätete sich - statt um 15 Uhr kam er wohl erst gegen 15:45 Uhr, und dann stand da so ein Riesending vor dem Haus, das auf den ersten Blick vom 5. Stock aus so aussah:
Einer der Möbelpacker hatte sich wohl schon in den Container einschließen lassen, um zu schauen, dass auch kein Licht (sprich kein Wasser, Staub etc.) eindringen würde. Dann wurde beladen, und aufgrund der Vorbereitungen ging das recht schnell. Und nein, wir haben es nicht geschafft, mit unserem Hausrat diesen Container zu füllen. Aber für einen kleineren Container hätten wir eben auch zu viel gehabt. Der Moment, in dem man sieht, dass alles Hab und Gut plötzlich in so einem Ding verschwindet (das man hofft, in einigen Wochen am anderen Ende der Welt wieder zu sehen), fühlt sich dann doch etwas seltsam an - jetzt wird es wohl ernst!
Am nächsten Morgen ging es um 8:30 Uhr wieder los: Die restlichen Dinge wurden eingepackt (d.h. im Zweifelsfall mit Knisterfolie umwickelt), selbst die Fahrräder bekamen eine Verpackung. Eigentlich waren die Umzugsleute mittags bereits fertig mit dem Einpacken, und so begannen sie schon einmal, Kisten und Möbel aus der Wohnung zu schaffen: in den Raum vor dem Aufzug, zwischen Aufzug und Haustüre, und in den Flur vor den Kellern. Auf die Weise konnten wir schon weiter in der Wohnung putzen. Der Container verspätete sich - statt um 15 Uhr kam er wohl erst gegen 15:45 Uhr, und dann stand da so ein Riesending vor dem Haus, das auf den ersten Blick vom 5. Stock aus so aussah:
Einer der Möbelpacker hatte sich wohl schon in den Container einschließen lassen, um zu schauen, dass auch kein Licht (sprich kein Wasser, Staub etc.) eindringen würde. Dann wurde beladen, und aufgrund der Vorbereitungen ging das recht schnell. Und nein, wir haben es nicht geschafft, mit unserem Hausrat diesen Container zu füllen. Aber für einen kleineren Container hätten wir eben auch zu viel gehabt. Der Moment, in dem man sieht, dass alles Hab und Gut plötzlich in so einem Ding verschwindet (das man hofft, in einigen Wochen am anderen Ende der Welt wieder zu sehen), fühlt sich dann doch etwas seltsam an - jetzt wird es wohl ernst!
Mit den letzten quergelegten Möbeln und Kisten wurde quasi eine Transportsicherung geschaffen - dann wurde der Container verschlossen ...
... und verplombt: Wenn alles gut läuft, dann sollte diese Plombe in Botswana noch am (ungeöffneten) Container angebracht sein. Alternativ - falls der Zoll in Deutschland, Südafrika oder Botswana inspizieren will - werden wir wohl nur noch ein Zollsiegel vorfinden.
Bis dahin werden aber mindestens sechs bis acht Wochen vergehen (obwohl, Schenker gehört ja zur Bahn, ob der Container wirklich pünktlich ankommen wird?).
Schließlich hieß es Container ahoi - und auf ein Wiedersehen (hoffentlich) in Botswana!
Freitag, 4. März 2016
Shopping!
Was macht man in den letzten Wochen - bzw. inzwischen Tagen -, bevor das Umzugsunternehmen kommt, neben Arbeit und Alltag? Ausmisten und einkaufen. Auf der einen Seite sind wir gerade dabei, Sachen loszuwerden (neben dem Büro sind meine Hauptanlaufstellen zur Zeit öffentliche Bücherschränke, Altkleidercontainer und nicht zuletzt der Mülltonnenraum im Erdgeschoss), auf der anderen Seite decken wir uns auf Vorrat ein. Aber was brauchen wir noch für Botswana? Was wird uns dort fehlen? Wir wissen es nicht. Bevor Philip im Januar auf Dienstreise ging, fragte er seine Vorgängerin, ob er für sie oder das Team irgendetwas aus Deutschland mitbringen sollte. Ihre Antwort: "eine Dose kalte Luft". Auch jetzt hat er seine zukünftigen Mitarbeiter nochmal gefragt; bisher ist aber niemandem etwas eingefallen.
Vor ein paar Jahren habe ich ein Buch von Sebastian Schnoy gelesen: "Heimat ist, was man vermisst". Ich fand es sehr gelungen und freue mich schon, es in Botswana noch einmal zu lesen - diesmal aus einer anderen Perspektive, weil fernab der Heimat. Ich erinnere mich noch, dass ein Fazit des Buches war, dass man die Dinge am meisten vermisst, auf die man vorher nicht unbedingt gekommen wäre. Unsere Freunde Anna und Malte vermissen in Chicago z.B. Backpulver - bzw., vielleicht gibt es auch welches und es ist sauteuer, ich weiß es nicht mehr so genau, auf jeden Fall haben wir ihnen im letzten Sommer größere Mengen mitgebracht. Meine Freundin Nadja hat in Mainz manchmal das Schleswig-Holstein-Lied gehört. Die nach Hamburg gezogene Verwandtschaft meiner Fürther Verwandtschaft bekommt Care-Pakete mit Gelbwurst und Frankenbrot mit der Post. Was der einzelne wirklich vermisst, ist mal mehr, mal weniger absehbar - und zeigt sich so richtig erst, wenn es soweit ist.
Und was kaufen wir jetzt ein? Unser erster Großeinkauf war vor drei Wochen bei dm und sah so aus:
Deo, Klopapier und Taschentücher wird es auch in Botswana geben und wir werden es auch dort einkaufen. Aber vielleicht tut es gut, sich nicht gleich für lauter neue Produktmarken entscheiden zu müssen, sondern erst einmal auf Vertrautes zurückgreifen zu können. Außerdem haben wir uns auch endlich mal einen funktionierenden Drucker zugelegt. "Staubsaugerbeutel bei Saturn wollten wir noch kaufen", sagt Philip gerade. Heute Abend waren wir dann bei IKEA, Regale, einen neuen Schreibtischstuhl und Kleinkram besorgen. Dankenswerterweise ging vorgestern unser kleiner Mülleimer im Badezimmer kaputt (besser vor als nach dem IKEA-Einkauf) und so konnten wir gleich Ersatz besorgen. Und da hatte ich ein Déjà-vu. Der ein oder andere Leser wird sich noch an unseren Hochzeitsblog erinnern. Ich habe da mal ein Foto gepostet von drei Paar Brautschuhen, die ich mir als Auswahl nach Hause bestellt hatte und die für den nicht-heiratenden Betrachter alle sehr ähnlich ausgesehen haben. Heute standen Philip und ich drei Minuten stumm vor zwei kleinen, weißen Badezimmermülleimern, die wir nebeneinander in ein Regal gestellt hatten, und versuchten, uns zwischen STRAPATS und MJÖSA zu entscheiden. Ich habe kurz überlegt, die beiden Mülleimer auch zu fotografieren und neben das Bild mit den Schuhen zu stellen (vor der Hochzeit - nach der Hochzeit?) aber das hätte der Situation - und IKEA, wo ich ja eigentlich ganz gerne bin - doch unrecht getan ...
So sah dann unser IKEA-Einkaufswagen aus:
Morgen Abend gehen wir übrigens Essen statt Einkaufen. Muss auch mal sein.
Vor ein paar Jahren habe ich ein Buch von Sebastian Schnoy gelesen: "Heimat ist, was man vermisst". Ich fand es sehr gelungen und freue mich schon, es in Botswana noch einmal zu lesen - diesmal aus einer anderen Perspektive, weil fernab der Heimat. Ich erinnere mich noch, dass ein Fazit des Buches war, dass man die Dinge am meisten vermisst, auf die man vorher nicht unbedingt gekommen wäre. Unsere Freunde Anna und Malte vermissen in Chicago z.B. Backpulver - bzw., vielleicht gibt es auch welches und es ist sauteuer, ich weiß es nicht mehr so genau, auf jeden Fall haben wir ihnen im letzten Sommer größere Mengen mitgebracht. Meine Freundin Nadja hat in Mainz manchmal das Schleswig-Holstein-Lied gehört. Die nach Hamburg gezogene Verwandtschaft meiner Fürther Verwandtschaft bekommt Care-Pakete mit Gelbwurst und Frankenbrot mit der Post. Was der einzelne wirklich vermisst, ist mal mehr, mal weniger absehbar - und zeigt sich so richtig erst, wenn es soweit ist.
Und was kaufen wir jetzt ein? Unser erster Großeinkauf war vor drei Wochen bei dm und sah so aus:
Deo, Klopapier und Taschentücher wird es auch in Botswana geben und wir werden es auch dort einkaufen. Aber vielleicht tut es gut, sich nicht gleich für lauter neue Produktmarken entscheiden zu müssen, sondern erst einmal auf Vertrautes zurückgreifen zu können. Außerdem haben wir uns auch endlich mal einen funktionierenden Drucker zugelegt. "Staubsaugerbeutel bei Saturn wollten wir noch kaufen", sagt Philip gerade. Heute Abend waren wir dann bei IKEA, Regale, einen neuen Schreibtischstuhl und Kleinkram besorgen. Dankenswerterweise ging vorgestern unser kleiner Mülleimer im Badezimmer kaputt (besser vor als nach dem IKEA-Einkauf) und so konnten wir gleich Ersatz besorgen. Und da hatte ich ein Déjà-vu. Der ein oder andere Leser wird sich noch an unseren Hochzeitsblog erinnern. Ich habe da mal ein Foto gepostet von drei Paar Brautschuhen, die ich mir als Auswahl nach Hause bestellt hatte und die für den nicht-heiratenden Betrachter alle sehr ähnlich ausgesehen haben. Heute standen Philip und ich drei Minuten stumm vor zwei kleinen, weißen Badezimmermülleimern, die wir nebeneinander in ein Regal gestellt hatten, und versuchten, uns zwischen STRAPATS und MJÖSA zu entscheiden. Ich habe kurz überlegt, die beiden Mülleimer auch zu fotografieren und neben das Bild mit den Schuhen zu stellen (vor der Hochzeit - nach der Hochzeit?) aber das hätte der Situation - und IKEA, wo ich ja eigentlich ganz gerne bin - doch unrecht getan ...
So sah dann unser IKEA-Einkaufswagen aus:
Morgen Abend gehen wir übrigens Essen statt Einkaufen. Muss auch mal sein.
Donnerstag, 25. Februar 2016
Umzugsplanungen
Es ist geschafft, wir haben eine Spedition ausgewählt. Und das war gar nicht so leicht.
Als ich vor mittlerweile fast 10 Jahren (!) nach Ghana gezogen bin, war das noch ein kleiner Umzug mit einer großen blauen Blechkiste - die noch immer existiert. Schon damals nahm ich mir aber vor, dass ich, falls ich noch einmal ins Ausland gehen sollte, mehr Sachen mitnehmen wollen würde: Möbel, Bücher, einfach mein gewohntes Zuhause.
So beschlossen wir also, dass wir unsere Sachen in einen Container packen und nach Botswana verschiffen wollen. Möglich macht das auch eine Ausreisepauschale, die wir von der GIZ erhalten und die eben einen solchen Umzug möglich machen soll. Also kontaktierten wir verschiedene Umzugsfirmen: Eine, die meine Eltern schon genutzt hatten, empfahl uns weiter zu einer auf Überseetransporte spezialisierten Spedition; eine wählte ich aus den Gelben Seiten aus, einen Namen einer großen Firma hatte ich im Kopf (wohl mal Werbung gesehen), eine hatte mir ein Kollege aus Botswana empfohlen und schließlich fragte ich spaßeshalber noch bei Schenker an, die ja zur Deutschen Bahn gehören. Vier der fünf Firmen kamen vorbei, um unseren Hausrat zu schätzen (vier Morgende um 8 Uhr, die ersten waren gleich einen Tag früher als verabredet da). Für die fünfte füllte ich eine lange Liste aus. Unser Umzugsgut wurde auf 42 bis 47 m³ geschätzt, je nach Spedition (und die große blaue Blechkiste macht davon bestimmt schon einen aus). In einen kleinen Container passen 30 m³ - also müsste es wohl ein großer werden. Eine irre Vorstellung bei unserer kleinen Wohnung - wie mag es da erst Familien mit einem größeren Haus ergehen? Oder würden wir es doch noch schaffen, einiges auszusortieren? Zwischenzeitlich dachten wir schon darüber nach.
Vier Angebote erhielten wir relativ kurz hintereinander - und die Firma, die nicht besichtigt hatte, war ausgerechnet auch die günstigste. Wobei man nicht wirklich von "günstig" sprechen kann - denn diese Firma war auch die einzige, die ein Angebot knapp unter unserer Ausreisepauschale abgegeben hat. Insgesamt unterschied sich das günstigste Angebot vom teuersten (Überseespedition!) um 5.000 Euro, Wahnsinn. So begann ich also mit den anderen Speditionen zu handeln - schade nur, dass sie nicht wirklich handeln wollten ... Kurz vor der Verzweiflung traf dann doch noch das Angebot der letzten Spedition ein - und unterbot das günstigste Angebot um 1.000 Euro. Wer hätte gedacht, dass die Bahn so günstig sein kann! Ein bisschen Handlungsspielraum war auch noch, dann wurde der Zuschlag erteilt - und wir waren erst einmal sehr erleichtert. Ein ganz großer Punkt auf unserer Liste ist somit abgehakt.
Ein paar wenige Tage später schaute ich noch mal ins Intranet - und las, dass die Ausreisepauschale versteuert werden muss. Kurze Rechnung ... damit haben wir uns dann wohl verkalkuliert ... Ein paar Anrufe in der Personalabteilung später wurde mir dann versichert, dass die Information im Intranet falsch sei und vorerst für die Ausreisepauschale kein Steuerabzug stattfinden würde. Puh.
Nun haben wir also einen fixen Termin: Am 10. und 11. wird die Umzugsfirma zu uns kommen, zwei Tage meinen sie zu brauchen - übernehmen dafür aber das Packen des Hausrats sowie die Demontage und Verpackung der Möbel. Man kommt wohl einfacher durch den Zoll, wenn man angeben kann, dass die Spedition gepackt hat - und so hat fast jede Spedition darauf bestanden, selbst Hand anzulegen. Für uns macht es das etwas bequemer - es wird trotzdem genügend zu tun bleiben.
Als ich vor mittlerweile fast 10 Jahren (!) nach Ghana gezogen bin, war das noch ein kleiner Umzug mit einer großen blauen Blechkiste - die noch immer existiert. Schon damals nahm ich mir aber vor, dass ich, falls ich noch einmal ins Ausland gehen sollte, mehr Sachen mitnehmen wollen würde: Möbel, Bücher, einfach mein gewohntes Zuhause.
So beschlossen wir also, dass wir unsere Sachen in einen Container packen und nach Botswana verschiffen wollen. Möglich macht das auch eine Ausreisepauschale, die wir von der GIZ erhalten und die eben einen solchen Umzug möglich machen soll. Also kontaktierten wir verschiedene Umzugsfirmen: Eine, die meine Eltern schon genutzt hatten, empfahl uns weiter zu einer auf Überseetransporte spezialisierten Spedition; eine wählte ich aus den Gelben Seiten aus, einen Namen einer großen Firma hatte ich im Kopf (wohl mal Werbung gesehen), eine hatte mir ein Kollege aus Botswana empfohlen und schließlich fragte ich spaßeshalber noch bei Schenker an, die ja zur Deutschen Bahn gehören. Vier der fünf Firmen kamen vorbei, um unseren Hausrat zu schätzen (vier Morgende um 8 Uhr, die ersten waren gleich einen Tag früher als verabredet da). Für die fünfte füllte ich eine lange Liste aus. Unser Umzugsgut wurde auf 42 bis 47 m³ geschätzt, je nach Spedition (und die große blaue Blechkiste macht davon bestimmt schon einen aus). In einen kleinen Container passen 30 m³ - also müsste es wohl ein großer werden. Eine irre Vorstellung bei unserer kleinen Wohnung - wie mag es da erst Familien mit einem größeren Haus ergehen? Oder würden wir es doch noch schaffen, einiges auszusortieren? Zwischenzeitlich dachten wir schon darüber nach.
Vier Angebote erhielten wir relativ kurz hintereinander - und die Firma, die nicht besichtigt hatte, war ausgerechnet auch die günstigste. Wobei man nicht wirklich von "günstig" sprechen kann - denn diese Firma war auch die einzige, die ein Angebot knapp unter unserer Ausreisepauschale abgegeben hat. Insgesamt unterschied sich das günstigste Angebot vom teuersten (Überseespedition!) um 5.000 Euro, Wahnsinn. So begann ich also mit den anderen Speditionen zu handeln - schade nur, dass sie nicht wirklich handeln wollten ... Kurz vor der Verzweiflung traf dann doch noch das Angebot der letzten Spedition ein - und unterbot das günstigste Angebot um 1.000 Euro. Wer hätte gedacht, dass die Bahn so günstig sein kann! Ein bisschen Handlungsspielraum war auch noch, dann wurde der Zuschlag erteilt - und wir waren erst einmal sehr erleichtert. Ein ganz großer Punkt auf unserer Liste ist somit abgehakt.
Ein paar wenige Tage später schaute ich noch mal ins Intranet - und las, dass die Ausreisepauschale versteuert werden muss. Kurze Rechnung ... damit haben wir uns dann wohl verkalkuliert ... Ein paar Anrufe in der Personalabteilung später wurde mir dann versichert, dass die Information im Intranet falsch sei und vorerst für die Ausreisepauschale kein Steuerabzug stattfinden würde. Puh.
Nun haben wir also einen fixen Termin: Am 10. und 11. wird die Umzugsfirma zu uns kommen, zwei Tage meinen sie zu brauchen - übernehmen dafür aber das Packen des Hausrats sowie die Demontage und Verpackung der Möbel. Man kommt wohl einfacher durch den Zoll, wenn man angeben kann, dass die Spedition gepackt hat - und so hat fast jede Spedition darauf bestanden, selbst Hand anzulegen. Für uns macht es das etwas bequemer - es wird trotzdem genügend zu tun bleiben.
Dienstag, 16. Februar 2016
Warm-up
In meiner Branche ist das "Warm-up" das Aufwärmen des Publikums. Bevor z.B. eine Fernsehaufzeichnung beginnt, kommt entweder der Gastgeber oder sogar ein hauptberuflicher "Warm-upper" auf die Bühne. Er begrüßt das wartende Publikum, macht ein paar erste Witze, erklärt etwas zu Kameras und Notausgängen, ermutigt, sich zu amüsieren und beim kleinsten Verdacht auf Lustigkeit zu lachen, probt eventuell noch Appläuse und macht die Leute so bereit für die folgende Show.
Ein "Aufwärmen" kann aber auch in anderen Lebenslagen nützlich sein. Auch mit neuen Situationen muss man ja ab und an erst einmal warm werden. Und manchmal sogar nicht nur man selbst, sondern auch das Umfeld. Ein Beispiel: Ich habe ja in Mainz studiert, Buchwissenschaften. Mir kommt das schon lange nicht mehr exotisch vor, aber damals war es das - kein Mensch aus meinem Umfeld hatte jemals von diesem Studienfach gehört. Kurz nach Beginn meines Studiums hatte ich dann folgenden Dialog mit einer mir nahestehenden Person:
X: Ich weiß gar nicht, was ich antworten soll, wenn mich Leute fragen, was Du jetzt machst.
Ich: Hmmm. Was sagst Du denn dann, wenn Dich jemand fragt?
X: Dass Du bei der Sparkasse arbeitest?
(Wir mussten dann beide lachen ...)
Das alles ist inzwischen lange her. Ich musste schon ewig niemandem mehr erklären, was "Buchwissenschaft" eigentlich ist. Trotzdem denke ich in letzter Zeit öfters daran. Inzwischen erkläre ich nämlich Botswana (ich versuche es zumindest). Davon haben generell sicher schon mehr Leute gehört als von Buchwissenschaft, aber da war noch kaum jemand - ich ja auch nicht. Letzteres macht das Ganze nicht einfacher, weil ich längst nicht jede Frage zu Botswana beantworten kann, die mir gestellt wird. Ich bin auch noch in der Aufwärmphase und mache es wie mein Umfeld - mich langsam rantasten. Philip hat mir letzte Woche ein paar botswanische Geldscheine gezeigt. Diese habe ich mit ins Büro genommen und ein paar Kollegen präsentiert. Wir haben uns zusammen die englische Aufschrift, die abgebildeten Zebras und andere Motive angeschaut und danach war Botswana schon wieder ein klein bisschen greifbarer und ich (und vielleicht auch die Kollegen) ein bisschen mehr aufgewärmt. Die Währung dort heißt übrigens Botswanischer Pula und Pula wiederum heißt Regen. Ein Botswanischer Pula hat 100 Thebe. Thebe bedeutet Regentropfen. Ist das nicht fast poetisch?
Ein "Aufwärmen" kann aber auch in anderen Lebenslagen nützlich sein. Auch mit neuen Situationen muss man ja ab und an erst einmal warm werden. Und manchmal sogar nicht nur man selbst, sondern auch das Umfeld. Ein Beispiel: Ich habe ja in Mainz studiert, Buchwissenschaften. Mir kommt das schon lange nicht mehr exotisch vor, aber damals war es das - kein Mensch aus meinem Umfeld hatte jemals von diesem Studienfach gehört. Kurz nach Beginn meines Studiums hatte ich dann folgenden Dialog mit einer mir nahestehenden Person:
X: Ich weiß gar nicht, was ich antworten soll, wenn mich Leute fragen, was Du jetzt machst.
Ich: Hmmm. Was sagst Du denn dann, wenn Dich jemand fragt?
X: Dass Du bei der Sparkasse arbeitest?
(Wir mussten dann beide lachen ...)
Das alles ist inzwischen lange her. Ich musste schon ewig niemandem mehr erklären, was "Buchwissenschaft" eigentlich ist. Trotzdem denke ich in letzter Zeit öfters daran. Inzwischen erkläre ich nämlich Botswana (ich versuche es zumindest). Davon haben generell sicher schon mehr Leute gehört als von Buchwissenschaft, aber da war noch kaum jemand - ich ja auch nicht. Letzteres macht das Ganze nicht einfacher, weil ich längst nicht jede Frage zu Botswana beantworten kann, die mir gestellt wird. Ich bin auch noch in der Aufwärmphase und mache es wie mein Umfeld - mich langsam rantasten. Philip hat mir letzte Woche ein paar botswanische Geldscheine gezeigt. Diese habe ich mit ins Büro genommen und ein paar Kollegen präsentiert. Wir haben uns zusammen die englische Aufschrift, die abgebildeten Zebras und andere Motive angeschaut und danach war Botswana schon wieder ein klein bisschen greifbarer und ich (und vielleicht auch die Kollegen) ein bisschen mehr aufgewärmt. Die Währung dort heißt übrigens Botswanischer Pula und Pula wiederum heißt Regen. Ein Botswanischer Pula hat 100 Thebe. Thebe bedeutet Regentropfen. Ist das nicht fast poetisch?
Sonntag, 7. Februar 2016
Wohn(t)raum
Als ich im Januar in Gaborone war, dachte ich, dass ich doch auch mal nebenbei noch ein paar Häuschen anschauen könnte, so dass ich einen ungefähren Eindruck des Marktes bekomme und Walli und ich dann in Ruhe besprechen können, was wir wollen.
Eine meiner künftigen Mitarbeiterinnen wusste von einem Haus, in dem eine Kollegin bis vor nicht allzu langer Zeit gewohnt hat, kannte die Maklerin - und schwups hatte ich an meinem zweiten Tag einen Termin. Das Haus war "ganz nett", entsprach den Anforderungen, die mir empfohlen worden waren - war allerdings gefühlt riesig. Besser wird's nicht, sagten die Kollegen. Doch kann man sich für ein Haus entscheiden, ohne noch ein anderes gesehen zu haben?
Für Walli hatte ich ein paar Fotos gemacht - und Abbitte geleistet, denn es ist wirklich nicht leicht, mit einer kleinen Kamera so ein Haus gut zu fotografieren (zuvor hatte ich schon über Häuserfotos im Internet gelästert). Zusätzlich habe ich einen kleinen Grundriss für Walli gezeichnet, damit sie sich das Haus besser vorstellen konnte.
Ein paar Tage später sah ich noch das Haus einer Kollegin, fuhr durch weitere empfohlene Wohngegenden, und schließlich besichtigte ich mit der Maklerin am letzten Tag noch ein weiteres Haus - das noch größer war, teurer, und deutlich schlechter ausgestattet. Dazu die Empfehlung der Kolleginnen, dass es kein besseres Preis-/Leistungsverhältnis gebe als das, was ich gesehen hatte. Und so schlug ich zu.
Mittlerweile ist der Mietvertrag unterzeichnet - und eigentlich ist es ja auch recht nett zu wissen, wo wir nun hinkommen werden. Auf Google Maps lässt sich das Haus hier finden. Es liegt in Kgale Hills, ca. 5 Minuten mit dem Auto von meinem künftigen Büro entfernt und recht nah zu einem der größten Shoppingcenter Gaborones, dem "Game City".
Ein erster Eindruck? Voilà:
In der Straße vor dem Haus - überraschend grün für eine Stadt / ein Land, in der Wassermangel herrscht:
Über diese Haustür geht's in Haus:
Ein Blick in unser künftiges Wohnzimmer, derzeit noch etwas leer:
Und schließlich ein "must" als Expat in Gaborone: Der Pool:
Interesse, uns zu besuchen? Ihr seid mehr als willkommen. Bis zu Deinem / Eurem Besuch werden wir vielleicht auch ein Bett im künftigen Gästezimmer stehen haben:
Eine meiner künftigen Mitarbeiterinnen wusste von einem Haus, in dem eine Kollegin bis vor nicht allzu langer Zeit gewohnt hat, kannte die Maklerin - und schwups hatte ich an meinem zweiten Tag einen Termin. Das Haus war "ganz nett", entsprach den Anforderungen, die mir empfohlen worden waren - war allerdings gefühlt riesig. Besser wird's nicht, sagten die Kollegen. Doch kann man sich für ein Haus entscheiden, ohne noch ein anderes gesehen zu haben?
Für Walli hatte ich ein paar Fotos gemacht - und Abbitte geleistet, denn es ist wirklich nicht leicht, mit einer kleinen Kamera so ein Haus gut zu fotografieren (zuvor hatte ich schon über Häuserfotos im Internet gelästert). Zusätzlich habe ich einen kleinen Grundriss für Walli gezeichnet, damit sie sich das Haus besser vorstellen konnte.
Ein paar Tage später sah ich noch das Haus einer Kollegin, fuhr durch weitere empfohlene Wohngegenden, und schließlich besichtigte ich mit der Maklerin am letzten Tag noch ein weiteres Haus - das noch größer war, teurer, und deutlich schlechter ausgestattet. Dazu die Empfehlung der Kolleginnen, dass es kein besseres Preis-/Leistungsverhältnis gebe als das, was ich gesehen hatte. Und so schlug ich zu.
Mittlerweile ist der Mietvertrag unterzeichnet - und eigentlich ist es ja auch recht nett zu wissen, wo wir nun hinkommen werden. Auf Google Maps lässt sich das Haus hier finden. Es liegt in Kgale Hills, ca. 5 Minuten mit dem Auto von meinem künftigen Büro entfernt und recht nah zu einem der größten Shoppingcenter Gaborones, dem "Game City".
Ein erster Eindruck? Voilà:
In der Straße vor dem Haus - überraschend grün für eine Stadt / ein Land, in der Wassermangel herrscht:
Über diese Haustür geht's in Haus:
Ein Blick in unser künftiges Wohnzimmer, derzeit noch etwas leer:
Und schließlich ein "must" als Expat in Gaborone: Der Pool:
Interesse, uns zu besuchen? Ihr seid mehr als willkommen. Bis zu Deinem / Eurem Besuch werden wir vielleicht auch ein Bett im künftigen Gästezimmer stehen haben:
Mittwoch, 3. Februar 2016
Zeitverschiebungen
Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Botswana beträgt momentan eine Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit ist sie sogar gleich null, weil es in Botswana keine Zeitumstellung gibt. Das ist natürlich für uns ganz prima, denn wir werden nicht rumrechnen müssen, wie viel Uhr gerade in Deutschland ist, wen wir wann anrufen können etc.
Dafür erleben Philip und ich gerade eine anders geartete Zeitverschiebung. Während er giz-interne Vorbereitungskurse besucht, erfahren meine Künstler gerade erst, dass ich nach Botswana gehen werde. Als Philip seinen Vertrag unterschrieben hat, hatte ich immer noch nicht mit meiner Chefin über den Zeitpunkt meiner Kündigung sprechen können. Zwei Wochen vor Philips Abreise werde ich noch zwei Sprachkurse bei der VHS neu beginnen, um mein etwas eingerostetes Englisch aufzufrischen. Und damit sind wir bei der größten Zeitverschiebung: Während Philip schon am 13.03. nach Gaborone fliegen wird, buchen wir mein Ticket gerade für den 21.04. - also für ganze fünfeinhalb Wochen später! Ein langer Zeitraum, in dem er schon neu startet und ich noch abschließe. Trotzdem bin ich ganz froh: Seit gestern habe ich mit dem 21.04. endlich auch ein Datum. Und mit Datum kann man besser planen und alles fühlt sich konkreter an. Und nachdem wir uns gerade schon in teilweise unterschiedlichen Planungsabschnitten befinden, ist diese mehrwöchige "Zeitverschiebung" vielleicht gar nicht schlecht, um am Ende wieder zeitgleich zusammentreffen: Am 22.04. in Botswana! Und hey - in der Zwischenzeit können wir zumindest täglich skypen. Denn unsere Feierabende werden immerhin gleichzeitig sein.
Dafür erleben Philip und ich gerade eine anders geartete Zeitverschiebung. Während er giz-interne Vorbereitungskurse besucht, erfahren meine Künstler gerade erst, dass ich nach Botswana gehen werde. Als Philip seinen Vertrag unterschrieben hat, hatte ich immer noch nicht mit meiner Chefin über den Zeitpunkt meiner Kündigung sprechen können. Zwei Wochen vor Philips Abreise werde ich noch zwei Sprachkurse bei der VHS neu beginnen, um mein etwas eingerostetes Englisch aufzufrischen. Und damit sind wir bei der größten Zeitverschiebung: Während Philip schon am 13.03. nach Gaborone fliegen wird, buchen wir mein Ticket gerade für den 21.04. - also für ganze fünfeinhalb Wochen später! Ein langer Zeitraum, in dem er schon neu startet und ich noch abschließe. Trotzdem bin ich ganz froh: Seit gestern habe ich mit dem 21.04. endlich auch ein Datum. Und mit Datum kann man besser planen und alles fühlt sich konkreter an. Und nachdem wir uns gerade schon in teilweise unterschiedlichen Planungsabschnitten befinden, ist diese mehrwöchige "Zeitverschiebung" vielleicht gar nicht schlecht, um am Ende wieder zeitgleich zusammentreffen: Am 22.04. in Botswana! Und hey - in der Zwischenzeit können wir zumindest täglich skypen. Denn unsere Feierabende werden immerhin gleichzeitig sein.
Sonntag, 31. Januar 2016
Vertragssachen
Am Freitagnachmittag war es endlich so weit: Ich hielt meinen unterschrieben Arbeitsvertrag in den Händen. Es hat... nun ja, etwas länger gedauert. Mit etwas gutem Zureden (auch Druck genannt) und nach einer überraschend einfachen Verhandlung zu Nachbesserungen in einer Formulierung bekam ich also die zweite Version, die ich so auch unterschreiben konnte. Es ist doch gut zu wissen, dass ich nun - vier Wochen vor Vertragsbeginn, sechs Wochen vor Ausreise auch etwas Schriftliches in den Händen halte. Auf dieser Basis lassen sich dann auch ein paar andere Vorbereitungen mit etwas besserem Gefühl treffen.
Vielleicht sollten wir jetzt einfach einen Sekt aufmachen - Prost!
Vielleicht sollten wir jetzt einfach einen Sekt aufmachen - Prost!
Donnerstag, 28. Januar 2016
Die "bucket list"
Die "bucket list" (aus dem Englischen, "to kick the bucket" = den Löffel abgeben) ist ein Film mit Morgan Freeman und Jack Nicholson in den Hauptrollen von 2007 (deutscher Titel: "Das beste kommt zum Schluss") . Den Film habe ich bisher nicht gesehen, meines Wissens nach hat er nichts mit Botswana zu tun. Er handelt von zwei ungleichen Männern, die erfahren, dass sie nicht mehr lange zu leben haben und gemeinsam eine Liste der Sachen machen, die sie vor ihrem Tod unbedingt noch erleben wollen (und diese dann auch abarbeiten).
Nun ja, bisher haben wir glücklicherweise nicht erfahren, dass wir demnächst sterben müssen (obwohl noch nicht alle Ergebnisse des Betriebsarztes der GIZ vorliegen, wer weiß was da noch kommt). Aber ich habe zu Weihnachten von Walli schon einmal eine Gutscheinkarte bekommen, die viele tolle Ausflüge & Erlebnisse beinhaltet, die wir vor unserer Ausreise nach Botswana noch machen könnten.
Manche davon haben wir noch nicht gemacht und wollten sie aber immer schon mal machen, andere haben wir schon gemacht und fanden sie so toll, dass wir sie gerne noch einmal machen würden. Die ersten Gutscheine sind schon eingelöst: Der Besuch in der Kleinmarkthalle hat sehr leckere Essen ergeben, ein Kinobesuch im Luxus-Kino ist schon reserviert - und gestern waren wir dann spontan noch im English Theatre im Broadway-Musical "The Life". Leider werden wir es wohl zeitlich nicht schaffen, alle Gutscheine unserer eigenen kleinen "bucket list" einzulösen - ob ich dann wohl wieder ein solches Gutscheinheftchen nach Rückkehr aus Botswana erhalte?
Nun ja, bisher haben wir glücklicherweise nicht erfahren, dass wir demnächst sterben müssen (obwohl noch nicht alle Ergebnisse des Betriebsarztes der GIZ vorliegen, wer weiß was da noch kommt). Aber ich habe zu Weihnachten von Walli schon einmal eine Gutscheinkarte bekommen, die viele tolle Ausflüge & Erlebnisse beinhaltet, die wir vor unserer Ausreise nach Botswana noch machen könnten.
Manche davon haben wir noch nicht gemacht und wollten sie aber immer schon mal machen, andere haben wir schon gemacht und fanden sie so toll, dass wir sie gerne noch einmal machen würden. Die ersten Gutscheine sind schon eingelöst: Der Besuch in der Kleinmarkthalle hat sehr leckere Essen ergeben, ein Kinobesuch im Luxus-Kino ist schon reserviert - und gestern waren wir dann spontan noch im English Theatre im Broadway-Musical "The Life". Leider werden wir es wohl zeitlich nicht schaffen, alle Gutscheine unserer eigenen kleinen "bucket list" einzulösen - ob ich dann wohl wieder ein solches Gutscheinheftchen nach Rückkehr aus Botswana erhalte?
Sonntag, 3. Januar 2016
Los geht's - mit diesem Blog
Ein Vorsatz für dieses Jahr: Blog schreiben!
Dann mache ich mich doch mal gleich an die Erfüllung dieses Vorsatzes und schreibe diesen ersten Blog-Eintrag.
Die Entscheidung zog sich lange hin, dann fiel sie endlich: Bewerbungsschluss Anfang August, Gespräch im September, erste Entscheidung im Oktober, im November dann große Unsicherheit, Anfang Dezember die (zu dem Zeitpunkt für mich fast überraschende) Nachricht, dass alles klappt: Ich solle die Projektleitung eines Projekts in Botswana übernehmen (mehr dazu ein anderes Mal). Nach Wochen (Monaten?) der Unsicherheit wird diese Nachricht so langsam konkret, denn losgehen soll es möglichst bald - Mitte März ist als Ausreisetermin gesetzt. Unsere Gedanken und Gespräche kreisen nun immer häufiger um Botswana, Planungen wollen nun gemacht werden, denn eine solche Ausreise bringt dann doch etwas Organisationsaufwand mit sich. Die nächsten Wochen werden spannend. In der kommenden Woche werde ich erstmals nach Botswana reisen, Team und Stadt kennenlernen und erste Eindrücke sammeln. Die Spannung steigt!
Dann mache ich mich doch mal gleich an die Erfüllung dieses Vorsatzes und schreibe diesen ersten Blog-Eintrag.
Die Entscheidung zog sich lange hin, dann fiel sie endlich: Bewerbungsschluss Anfang August, Gespräch im September, erste Entscheidung im Oktober, im November dann große Unsicherheit, Anfang Dezember die (zu dem Zeitpunkt für mich fast überraschende) Nachricht, dass alles klappt: Ich solle die Projektleitung eines Projekts in Botswana übernehmen (mehr dazu ein anderes Mal). Nach Wochen (Monaten?) der Unsicherheit wird diese Nachricht so langsam konkret, denn losgehen soll es möglichst bald - Mitte März ist als Ausreisetermin gesetzt. Unsere Gedanken und Gespräche kreisen nun immer häufiger um Botswana, Planungen wollen nun gemacht werden, denn eine solche Ausreise bringt dann doch etwas Organisationsaufwand mit sich. Die nächsten Wochen werden spannend. In der kommenden Woche werde ich erstmals nach Botswana reisen, Team und Stadt kennenlernen und erste Eindrücke sammeln. Die Spannung steigt!
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