Samstag, 16. April 2016

Der erste Monat

Gestern vor einem Monat bin ich in Gaborone gelandet - Zeit für eine erste Bilanz.
Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit hier vergeht - eine Floskel, die doch stimmt. Der erste Monat war hauptsächlich von Arbeit geprägt: Das Projekt verstehen, Mitarbeiter, Partner, Kollegen kennenlernen, zwei größere Veranstaltungen organisieren (lassen). Ich kann bisher noch nicht behaupten, dass ich das Projekt und alle Themen, die darin bearbeitet werden in allen Einzelheiten verstanden hätte. Das hat mich doch etwas überrascht: Als ich mich auf diese Stelle beworben habe, dachte ich, dass ich hauptsächlich im Projektmanagement und in Führungsfragen Lernbedarf haben würde; dass ich auch in fachlicher Hinsicht ordentlich gefordert sein würde, war mir nicht ganz so klar. Zum Glück hat das Projekt ein kompetentes Team!
"Nebenbei" versuche ich, soweit möglich, das Privatleben ganz langsam zu sortieren: Einzug in unser Haus, einleben dort, Internet für zu Hause besorgen, zuletzt ein Auto kaufen. Wo kann man was kaufen? Wie lange haben die verschiedenen Läden eigentlich geöffnet an den verschiedenen Wochentagen? (Erst heute habe ich um 18:05 Uhr wieder vor verschlossenen Türen gestanden.)
Nun freue ich mich darauf, dass Walli bald ankommt - und das Wettrennen zwischen Walli und Container ist auch noch nicht entschieden. Das Internet zu Hause hat schon einmal eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität mit sich gebracht (auch wenn es noch nicht so schnell ist wie bestellt), mit Autoabholung, Wallis Ankunft und Containerankunft wird das Leben hier sicher noch einmal angenehmer machen.

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