Sonntag, 7. Februar 2016

Wohn(t)raum

Als ich im Januar in Gaborone war, dachte ich, dass ich doch auch mal nebenbei noch ein paar Häuschen anschauen könnte, so dass ich einen ungefähren Eindruck des Marktes bekomme und Walli und ich dann in Ruhe besprechen können, was wir wollen.
Eine meiner künftigen Mitarbeiterinnen wusste von einem Haus, in dem eine Kollegin bis vor nicht allzu langer Zeit gewohnt hat, kannte die Maklerin - und schwups hatte ich an meinem zweiten Tag einen Termin. Das Haus war "ganz nett", entsprach den Anforderungen, die mir empfohlen worden waren - war allerdings gefühlt riesig. Besser wird's nicht, sagten die Kollegen. Doch kann man sich für ein Haus entscheiden, ohne noch ein anderes gesehen zu haben?
Für Walli hatte ich ein paar Fotos gemacht - und Abbitte geleistet, denn es ist wirklich nicht leicht, mit einer kleinen Kamera so ein Haus gut zu fotografieren (zuvor hatte ich schon über Häuserfotos im Internet gelästert). Zusätzlich habe ich einen kleinen Grundriss für Walli gezeichnet, damit sie sich das Haus besser vorstellen konnte.
Ein paar Tage später sah ich noch das Haus einer Kollegin, fuhr durch weitere empfohlene Wohngegenden, und schließlich besichtigte ich mit der Maklerin am letzten Tag noch ein weiteres Haus - das noch größer war, teurer, und deutlich schlechter ausgestattet. Dazu die Empfehlung der Kolleginnen, dass es kein besseres Preis-/Leistungsverhältnis gebe als das, was ich gesehen hatte. Und so schlug ich zu.
Mittlerweile ist der Mietvertrag unterzeichnet - und eigentlich ist es ja auch recht nett zu wissen, wo wir nun hinkommen werden. Auf Google Maps lässt sich das Haus hier finden. Es liegt in Kgale Hills, ca. 5 Minuten mit dem Auto von meinem künftigen Büro entfernt und recht nah zu einem der größten Shoppingcenter Gaborones, dem "Game City".
Ein erster Eindruck? Voilà:
In der Straße vor dem Haus - überraschend grün für eine Stadt / ein Land, in der Wassermangel herrscht:
Über diese Haustür geht's in Haus:
Ein Blick in unser künftiges Wohnzimmer, derzeit noch etwas leer:
 Und schließlich ein "must" als Expat in Gaborone: Der Pool:
Interesse, uns zu besuchen? Ihr seid mehr als willkommen. Bis zu Deinem / Eurem Besuch werden wir vielleicht auch ein Bett im künftigen Gästezimmer stehen haben:



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