Am nächsten Morgen ging es um 8:30 Uhr wieder los: Die restlichen Dinge wurden eingepackt (d.h. im Zweifelsfall mit Knisterfolie umwickelt), selbst die Fahrräder bekamen eine Verpackung. Eigentlich waren die Umzugsleute mittags bereits fertig mit dem Einpacken, und so begannen sie schon einmal, Kisten und Möbel aus der Wohnung zu schaffen: in den Raum vor dem Aufzug, zwischen Aufzug und Haustüre, und in den Flur vor den Kellern. Auf die Weise konnten wir schon weiter in der Wohnung putzen. Der Container verspätete sich - statt um 15 Uhr kam er wohl erst gegen 15:45 Uhr, und dann stand da so ein Riesending vor dem Haus, das auf den ersten Blick vom 5. Stock aus so aussah:
Einer der Möbelpacker hatte sich wohl schon in den Container einschließen lassen, um zu schauen, dass auch kein Licht (sprich kein Wasser, Staub etc.) eindringen würde. Dann wurde beladen, und aufgrund der Vorbereitungen ging das recht schnell. Und nein, wir haben es nicht geschafft, mit unserem Hausrat diesen Container zu füllen. Aber für einen kleineren Container hätten wir eben auch zu viel gehabt. Der Moment, in dem man sieht, dass alles Hab und Gut plötzlich in so einem Ding verschwindet (das man hofft, in einigen Wochen am anderen Ende der Welt wieder zu sehen), fühlt sich dann doch etwas seltsam an - jetzt wird es wohl ernst!
Mit den letzten quergelegten Möbeln und Kisten wurde quasi eine Transportsicherung geschaffen - dann wurde der Container verschlossen ...
... und verplombt: Wenn alles gut läuft, dann sollte diese Plombe in Botswana noch am (ungeöffneten) Container angebracht sein. Alternativ - falls der Zoll in Deutschland, Südafrika oder Botswana inspizieren will - werden wir wohl nur noch ein Zollsiegel vorfinden.
Bis dahin werden aber mindestens sechs bis acht Wochen vergehen (obwohl, Schenker gehört ja zur Bahn, ob der Container wirklich pünktlich ankommen wird?).
Schließlich hieß es Container ahoi - und auf ein Wiedersehen (hoffentlich) in Botswana!





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