Montag, 11. Juli 2016

It's party time!

Wir hätten Euch ja Bescheid gesagt... wärt Ihr auch gekommen?
Nachdem wir vor einiger Zeit schon einmal unsere Nachbarn eingeladen hatten, haben wir diesmal einige meiner Kollegen eingeladen zu einer kleinen Einweihungsparty. Weil sonst nicht viel los ist in Gaborone, kann man eine solche Einladung auch mal nur 4 Tage vor der Party rausschicken. Und dennoch kamen um die 20 Kollegen an diesem Samstagabend.
Das bedeutete für uns: Ein wenig vorbereiten. Wir kochten Kürbissuppe, Chili con Carne, Nudelsalat, grünen Salat, backten Brot aus dem Brotbackautomat, Schokomuffins und Bananen-Walnuss-Muffins. Das war also unsere Beschäftigung am Samstag - und wir wurden gerade so fertig, bis die ersten Gäste gegen 19 Uhr kamen.


Sogar unseren Kamin im Wohnzimmer habe ich angeheizt bekommen (was gar nicht so einfach ist, denn das Holz hier ist recht hart und dadurch schwer entzündlich, die Holzscheite etwas zu groß zum Anzünden, etc.) - und im Laufe des Abends wurde das Wohnzimmer so warm wie noch nie zuvor. Zugegeben, der Tag war auch ein wenig wärmer als die vorhergehenden Tage/Nächte, aber der Kamin hat doch deutlich den Raum wärmen können.


Ich war im Vorfeld etwas unsicher, ob wir wohl genügend Getränke eingekauft hätten und ob wohl das Essen reichen würde. Beides war unbegründet: Jeder brachte Wein mit, so dass wir mehr Wein bekamen als getrunken wurde - und unser Weinregal ist auf einmal wieder voll. Und das Essen reichte wundersamer Weise auch. Am gestrigen Sonntag gab's schon Restessen - wie vermutlich auch für den Rest der Woche: Nudelsalat zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Gestern, heute, morgen, übermorgen.
Unsere Gäste waren voll des Lobes über das selbstgemachte Essen - die meisten, die in Gaborone eine Party machten, ließen sich das Essen von einem Cateringunternehmen liefern, so hörten wir. Schön, dass wir so begeistern konnten. Unsere Gäste unterhielten sich gut - und wir waren rundum zufrieden mit dem Abend.

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