Danach war der schön auf einer Insel gelegene Gaborone Yacht Club erst einmal nicht mehr zugänglich. Blöd, wenn man segeln will und sich am Ufer befindet, die Segelboote aber auf der Insel liegen. In den letzten Jahren hatte eine Straße auf einer Art Damm die Fahrt mit dem Auto zur Insel möglich gemacht (wobei die Insel auch schon lange keine Insel mehr war, da das Wasser nur auf der einen Seite noch an den Damm rankam und auch das mit einem ordentlichen Abstand). Doch nun war die Straße auf dem Damm überschwemmt. Ungefähr zweieinhalb Monate nach dem Volllaufen des Stausees hat der Yacht Club deswegen einen Fährverkehr eingerichtet. Bereits im Juni planten wir, die Fähre zusammen mit unserem Besuch zu nutzen, denn das würde ja auch für uns ein völlig neues Erlebnis sein: Bootsfahrt in Gaborone!
Leider klappte es damals nicht, da wir zwar wussten, dass die Fähre nur an Wochenenden fuhr, die eingeschränkten Zeiten jedoch nicht kannten. Am vergangenen Sonntag haben wir die Bootsfahrt dann aber nachgeholt. Das erste Stück konnten wir noch auf der Straße fahren, mussten dann parken und noch ein paar Schritte zu Fuß gehen. Kurz bevor die Straße im See versank (schon ein ganzes Stück weiter hinten als im Juni, das Wasserlevel ist seitdem sichtbar gesunken), wartete die Fähre auf uns.
Man könnte den Verdacht äußern, dass die Fähre doch etwas "Marke Eigenbau" ist, aber sie erfüllte ihren Zweck. Und so wurden wir dann zum Yacht Club gefahren.




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