Seit ein paar Wochen überlege ich, den Job zu wechseln. Vielleicht werde ich doch noch Pilot. Pilot über dem Okavango-Delta, das muss doch ein Traumjob sein.
Als wir im März im Delta waren, flogen wir (nach der Safari im Chobe Nationalpark und dem Ausflug zu den Victoriafällen) zunächst mit einer Maschine von Kasane (inkl. einem Zwischenstopp) zu unserem Camp. Das Flugzeug hatte eine Kapazität für geschätzt 12 Passagiere - und ich war schon etwas enttäuscht. Denn ich wusste, da geht noch was - nach unten. Waren wir doch letztes Jahr schon einmal in einer kleineren Maschine geflogen. Na ja, wir hatten trotzdem alle einen Fensterplatz und wunderschöne Sicht (ein paar der Fotos unten entstanden auf diesem Flug).
Als wir nach drei Nächten wieder am "airstrip" des Camps abgeholt wurden, um nach Maun, die nächstgrößere Stadt zu fliegen, bekamen wir dann tatsächlich ein kleineres Flugzeug. Wir waren zu viert - und das Flugzeug hatte eine Kapazität für drei Passagiere. Doch neben dem Pilot war noch der Sitz des Copiloten frei. Die anderen konnten gar nicht so schnell ja sagen wie ich schon versuchte, in den Sitz zu gelangen. Dafür musste ich erst einmal über den Pilotensitz drüberklettern. Ich habe mir sagen lassen, dass auch das Einsteigen für die Passagiere auf den billigen Plätzen nur mit Verrenkungen möglich gewesen ist. Es war interessant, das Fliegen so "live" mitzubekommen.
Vorsichtshalber habe ich meine Hände vom Steuerknüppel gelassen. Ich brauchte sie schließlich auch zum Fotografieren der Landschaft unter uns...






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