Sonntag, 23. Oktober 2016

Summer of '79

1979 - mein Geburtsjahr! - da schaut man doch gleich mal hin. Vor ein paar Wochen wurden wir auf eine Veranstaltung aufmerksam mit dem Titel "Summer of '79". War sie als Musical oder doch als Konzert angekündigt? Egal, Kulturprogramm, und das in Gaborone, das mussten wir ausnutzen und sicherten uns die gefühlt eher teuren Eintrittskarten.
Open Air sollte die Veranstaltung sein, an zwei Wochenenden jeweils freitags und samstags wiederholt werden. Wir buchten Karten für den ersten Samstag. Ich hatte schon gehört, dass Kolleginnen am Freitag hingehen wollten. Als Walli gerade ihren jüngsten Blogeintrag veröffentlichte, und diesen mit den Worten beendete "Während ich diesen Blogbeitrag fertigstelle, ist bereits das nächste Gewitter heraufgezogen", war es eben jenes Gewitter, das heftig niederging und diese Veranstaltung zum Abbruch zwang. Als wir mit dem Auto samstags zum Veranstaltungsort fuhren, setzte das fünfte Gewitter am fünften Tag hintereinander pünktlich mit unserer Ankunft auf dem Parkplatz ein, begleitet von Hagel. Nach wenigen Minuten des Ausharrens im Auto ließen Hagel und Regen etwas nach und wir liefen die restlichen Meter zum Veranstaltungsort. Die Veranstalter hatten glücklicherweise umdisponiert und die Veranstaltung fand nun nicht mehr open air, sondern in einem größeren Zelt statt. Da es auch später noch geregnet und gewittert hat, war dies sicher eine gute Entscheidung - andererseits hatte dieses Zelt in etwa "den Charme einer Mehrzweckhalle" (laut Walli), was der Atmosphäre nicht wirklich zuträglich war.
Im Zelt bekamen wir dann vier Stunden lang live Musik mit Songs aus dem Jahr 1979 - das war toll. Einen Großteil der Songs kannte ich, es sind bekannte Partysongs - von keinem war mir allerdings bewusst, dass sie aus dem Jahr 1979 stammten. Da war mein Geburtsjahr wohl doch ein musikalisch produktives!
Ein wenig laut war es, teils hätten die Mikrofone besser eingestellt gewesen sein können, aber die Band war super; nur ein David-Bowie-Verschnitt wäre noch besser angekommen, wenn er nicht nur seine Tanz-Choreografie geübt hätte, sondern auch seinen Gesang einstudiert hätte... Die Töne zu treffen ist offenbar doch eine Kunst.
Sonderlich voll war das Zelt nicht - ob wohl manche Gäste durch das neuerliche Gewitter abgeschreckt waren? Wir hatten jedenfalls einen vergnüglichen Abend.
Hier noch ein kleiner Eindruck:

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