Kein Wunder also, dass man sich in Botswana angegriffen fühlt und direkt am nächsten Tag eine Presseerklärung veröffentlichte. In der Mitteilung steht unter anderem, dass die botswanische Regierung den hiesigen US-Botschafter einbestellt hat und gerne von der US-Regierung erfahren möchte, ob Botswana denn vom amerikanischen Präsidenten auch als "shithole country" gesehen werde. Es wird darauf hingewiesen, dass botswanische Bürger in den USA leben bzw. eventuell Reisen dorthin planen und dass ebenso immer wieder US-Bürger in Botswana willkommen geheißen werden. Eine Delegation des US-Kongresses wird wohl für Ende Januar erwartet, gerade vor diesem Hintergrund wären die Äußerungen "highly irresponsible, reprehensible and racist" - höchst verantwortungslos, verdammenswert und rassistisch.
Das nenne ich mal eine schnelle Reaktion mit deutlichen Worten! Sogar Spiegel Online berichtete darüber. Über eine amerikanische Antwort auf die Pressemitteilung ist mir nichts bekannt. Und auch für die botswanische Regierung ist die Affäre offensichtlich noch unvergessen. Zumindest lässt sich ihr Posting des heutigen Abends so interpretieren: "Botswana is a waterhole country!" Dazu ein paar Bilder, einige habe ich mir erlaubt zu kopieren. Waterhole statt shithole - die botswanischen Follower feiern das Posting ihrer Regierung. Und ich klicke jetzt auch mal "gefällt mir".





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