Botswana hat es in den letzten Tagen wieder einmal selbst in deutsche Medien geschafft - leider mit einer traurigen Nachricht.
Elefanten waren auf dem Weg zu einer leckenden Wasserpipeline. Gegen Ende der Trockenzeit (seit Ostern hat es hier nicht mehr geregnet) nimmt man natürlich alles Wasser, was man finden kann. Auf dem Weg zur Wasserpipeline war allerdings ein Strommast im Weg, den die Elefanten dann anscheinend kurzerhand umgelegt haben. Die Stromleitung führte aber noch Strom; Ingenieure der staatlichen Stromfirma bemerkten Spannungsschwankungen auf der Leitung und schickten ein Team zur Kontrolle los. Am Ort des Geschehens angekommen, entdeckten sie neun tote Elefanten, die durch den Stromschlag ums Leben kamen.
Eine traurige Geschichte - und ein trauriger Anblick, als die botswanische Regierung gestern auf ihrer Facebookseite ein Bild von der toten Elefantenherde postete. Wir hoffen, dass sich so ein Unglück nicht wiederholt.
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