Mittwoch, 28. Juni 2017

Projekt-Meilensteine

Die letzten Monate in Botswana waren für mich doch sehr von meiner Arbeit dominiert. Es begann damit, dass drei meiner fünf fachlich arbeitenden Mitarbeiter/-innen aus ganz unterschiedlichen Gründen aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, die letzte von ihnen verließ mein Projekt Mitte März diesen Jahres. Da die weitere Ausrichtung des Projekts nicht immer ganz klar war, hatte ich die Besetzung der ersten beiden Stellen erst einmal aufgeschoben. Und dann stand ich plötzlich fast allein da. Ab April kamen nach und nach wieder drei neue Mitarbeiter/-innen, die ich fortan einarbeiten musste. Und Mitte Juni stand mir eine Projektevaluierung ins Haus. Ein Standardprozess, der ca. sechs bis zehn Monate vor Projektende stattfindet - der aber auch vorbereitet sein will. Viele der Vorbereitungen konnten die neuen Mitarbeiter/-innen noch nicht machen, die verbliebenen zwei Mitarbeiter/-innen hatten ganz andere Themen bearbeitet - so blieb die Vorbereitung hauptsächlich an mir hängen.
Seit ein paar Tagen habe ich die Evaluierung hinter mir und kann mit spürbarer Erleichterung sagen, dass sie soweit gut gelaufen ist. Und die neuen Mitarbeiter/-innen werden auch immer selbstständiger. Ein Mitarbeiter, der bereits seit 2013 im Projekt bzw. Vorgängerprojekt ist, sagte mir kürzlich, dass die Stimmung im Team noch nie so gut wie jetzt gewesen sei - das hat mich natürlich gefreut. Ich kann nun also optimistisch nach vorne schauen: Ein paar letzte Aufräumarbeiten, dann: Urlaub und hoffentlich möglichst viel an andere Dinge denken.

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