Mittlerweile bin ich wieder zurück in Frankfurt - doch ein wenig gibt's noch zu berichten aus Gaborone:
Da wäre z.B. der Verkehr: Die Straßen sind breit, die Fahrweise der meisten Leute überwiegend recht entspannt. Rote Ampeln scheinen teils mehr eine Empfehlung zu sein, Geschwindigkeitsbegrenzungen auch (nur die Lasermessgeräte der Polizei sind wohl lästig). Ach ja, und: Botswana hat Linksverkehr!
Die ersten Tagen meines Aufenthalts sprachen wir schon häufiger davon, dass ich doch mit einem Projektauto umher fahren könnte. Einmal stand ich ganz knapp davor, da hätte ich erstmals zum GIZ-Landesbüro fahren sollen, doch dann wurde ich doch gefahren, denn das Büro beim ersten Mal zu finden wäre vielleicht nicht ganz einfach gewesen - und ich war für den Service dankbar. Am letzten Abend war es dann aber doch soweit: Ich bekam die Autoschlüssel in die Hand gedrückt und sollte zurück ins Hotel fahren.
In den letzten Jahren war ich dienstlich häufiger in Ländern mit Linksverkehr - wurde dort jedoch immer von anderen gefahren und musste nicht selbst ran. Vor (erschreckend) vielen Jahren, in Südafrika, bin ich mit Freunden schon mal im Linksverkehr selbst gefahren, aber das ist lange her. So saß ich also im Auto und fuhr los. Zunächst habe ich häufiger das Auto abgewürgt (was nichts mit Linksverkehr zu tun hat und wohl bei dem Auto schnell passiert, wie ich später hörte), dann flutschte es: An einer Kreuzung gerade noch in die richtige Richtung abgebogen, linksherum in den Kreisverkehr hinein und wieder hinaus, breite Straße, wenig Verkehr, und 5 km später am Hotel angelangt: Keine Beule, alles gut!
Auch der Rückweg ins Projektbüro am nächsten Tag hat gut geklappt. Das Kuppeln mit der linken Hand bleibt noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber es soll doch fürs Gehirn gut sein, auch mal etwas "mit links" zu machen, statt immer nur mit rechts, oder?
oben: Das Projektauto vor dem Hotel.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen