Mittwoch, 13. Januar 2016

Erste Eindrücke

Es ist soweit: Ich bin da. Wo? In Gaborone natürlich!
Seit Sonntagnachmittag bin ich hier, eine erste knapp einwöchige Dienstreise: Teilnahme am Planungsworkshop des Projekts, das ich leiten soll, Kollegen kennenlernen, sondieren.
Mit sehr wenig Vorstellungen im Gepäck bin ich hierher gekommen: Eine Stadt, die nicht so sei wie andere afrikanische Hauptstädte. Die recht ruhig sei, fast ein wenig langweilig, so wurde mir vorab gesagt. Und sonst?
Der Flughafen hat sogar einen Rüssel, mit dem man als Passagier direkt aus dem Flugzeug ins Terminal gehen kann. Das Flugzeug, mit dem ich aus Johannesburg kommend lande, ist jedoch viel zu klein dafür, würde nur halb so hoch reichen. Als Passagiere laufen wir über das Vorfeld zum Terminal. Dieser ist verglast, macht einen modernen Eindruck. Ich werde vom Fahrer des Projekts abgeholt. Es herrscht kaum Gedränge, als ich rauskomme, es erscheint ruhig. Die Straße vom Flughafen in die Stadt können wir bis 200m vor dem Hotel ohne abzubiegen entlangfahren - ca. 20 Minuten; 2-spurig in jede Richtung, kaum Verkehr. Neben der Straße: fast immer noch mal freies Land, grüne Büsche, es ist weitläufig hier! Die Häuser, die ich sehe, sind überwiegend recht flach, nur im Central Business District dürfen es auch mal etwas höheres Häuser sein. Die folgenden zwei Tage haben meinen ersten Eindruck von der Stadt bisher bestätigt: Große Straßen, rote Erde, teils grüne Büsche - und alles sehr weitläufig. Man hat Platz hier. Ach ja, und heiß ist es. Letzte Woche soll es 43-46°C gehabt haben, diese Woche werden die 36°C als angenehm kühl bezeichnet...
Im Projekt wurde ich sehr freundlich aufgenommen (nicht unbedingt selbstverständlich!), die Kollegen sind sehr nett und kümmern sich um mich. Auch die Batswana, die ich treffe, sind nett und aufgeschlossen. Hier wird es sich gut leben lassen!

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